Rolle der armenischen Kirche gewürdigt

Magdeburg (red) – Der Hildesheimer Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger hat die Rolle der Armenischen Apostolischen Kirche (AAK) als Diaspora-Kirche gewürdigt. Daher sollten andere christliche Kirchen verstärkt nach ihren Erfahrungen fragen, sagte er bei der Feier des 40-jährigens Bestehens der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Sachsen-Anhalt am 2. März in Magdeburg. Die AAK habe zudem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle bei der Öffnung der orientalischen Kirchen für das ökumenische Gespräch gespielt. »Die Armenier zeigen, dass auch unter Diasporabedingungen ein reiches Glaubensleben möglich ist«, so Schwerdtfeger. »Daraus sollten wir Konsequenzen ziehen.« Von den heute etwa sieben Millionen Gläubigen der armenischen Kirchen lebt fast die Hälfte über die Welt verstreut.
Der 1979 gegründete ACK Sachsen-Anhalt gehören zurzeit 14 Mitglieder und fünf Gastmitglieder an. Letztere sind die Apostolische Gemeinschaft, das Apostelamt Jesu Christi, die Neuapostolische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten und der Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden. Die Apostolische Gemeinschaft hat nach Angaben des AKC-Vorsitzenden, Pfarrer Jürgen Dittrich, einen Antrag auf Vollmitgliedschaft gestellt. Neuestes Vollmitglied ist das Erzbistum Berlin, das mit Havelberg in Sachsen-Anhalt vertreten ist.

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