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Engagiert in Eisenach
Ein "wildes Weib"
- Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eisenach ist in vielen Ehrenämtern aktiv. Dafür wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
- Foto: Susanne Sobko
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Gleichstellung, Gerechtigkeit und GKR: Das sind Ulrike Quentels große Themen. Ihr Engagement hat seine Wurzeln in der kirchlichen Jugendarbeit.
Von Susanne Sobko
Im Bewerbungsgespräch für das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Eisenach im Jahr 1990 fragte der Oberbürgermeister Ulrike Quentel, was ihr Ziel sei. „Dass es keine Gleichstellungsbeauftragte mehr braucht", habe sie damals gesagt und sei überzeugt gewesen: "Das werde ich wohl bis zu meiner Rente nicht erleben.“ Nun geht die 64-Jahrige bald selbst in den Ruhestand und hält ihre Stelle nach wie vor für wichtig. Gleichen Lohn für gleiche Arbeit gebe es noch nicht, Gewalt gegen Frauen bleibe ein Thema, und auch die Altersarmut von Frauen sei er-schreckend.
Autor:Online-Redaktion |
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