Serie zum Vaterunser (5)
Warum Martin Luther hier irrt
- Mehl, Wasser, Salz und Hefe bzw. Sauerteig sind die Grundzutaten für ein gutes Brot – doch das Brot aus Gottes Hand meint viel mehr.
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Was brauchen wir, um wirklich satt zu sein? Hinter der Bitte um das tägliche Brot verbirgt sich mehr als die Stulle, die wir mit Butter, Käse und Wurst belegen.
Von Gregor Heidbrink
Mit dem kleinen Katechismus führt uns Doktor Luther auf den Holzweg. Für ihn ist das Vaterunser eine geistliche Übung. Wir sollen Haltung annehmen und zwar eine dankbare. Und was heißt nun tägliches Brot? Antwort: „Alles, was not tut für Leib und Leben, wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vieh, Geld, Gut, fromme Eheleute, fromme Kinder, fromme Gehilfen, fromme und treue Oberherren, gute Regierung, gut Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen.“
Ich finde gefährlich, es so zu fassen. Nicht nur, weil in Luthers Liste das Wlan fehlt.
Autor:Online-Redaktion |

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