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Sozialethik
Arbeit ist Dienst am Nächsten

Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.co
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Die Deutschen sollen mehr und länger arbeiten. Eine Tugend der Entsagung wird gepredigt. Doch das ist weder glaubensethisch noch ökonomisch zu rechtfertigen.

Von Frank Fehlberg

Mein Vorgänger „auf Arbeit“ hat mir einen Sinnspruch hinterlassen. „Arbeit sei dir dreierlei: Nährer, Freudenbringer und Arznei.“ Damit traf der Schweizer Verleger Emil Oesch schon ganz gut, was wir unter „Arbeit“ alles verstehen können. Auf jeden Fall bedeutet „Arbeit“ nicht nur Lohn- oder Erwerbsarbeit im Rahmen einer Marktwirtschaft. Schon mal gut zu wissen.

Unter dem Begriff der Arbeit existiert ein ganzer Kosmos von Bedeutungen. Um diesen Kosmos aufzudröseln, bietet sich ein Einstieg über Glauben und Ethik an – denn so hat schließlich alles begonnen.

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