Martinskirche Apolda
Diskussion über Umbaupläne
- Baueinsatz von Ehrenamtlichen in der Martinskirche Apolda
- Foto: Stiftung Baukultur Thüringen Thomas Müller
- hochgeladen von susanne sobko
Zu einem Öffentlichen Gespräch zum Umbau des Langschiffs der Martinskirche Apolda lädt die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Apolda am kommenden Mittwoch (29. April) unter dem Titel „Zwischen Verlust und Neubelebung“ ein. Beginn ist 17.30 Uhr im Chorraum der Martinskirche ein. Auf die Fragen aus dem Publikum antworten Dr. Michael Grass vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und Elke Bergt, leitende Baureferentin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM).
Das Langschiff der Martinskirche wird mit staatlichen Fördermitteln zu einem Soziokulturellen Zentrum umgebaut. Nach dem offiziellen Baustart Anfang März hatte es Irritationen über den Verlust des Denkmal-Status der ältesten Kirche Apoldas gegeben. Vor und nach der Veranstaltung ist es möglich, das Kirchenschiff zu besuchen.
Zum „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 9. Mai, besteht von 13 bis 14.30 Uhr erneut das Angebot, sich über das Baugeschehen rund um das Langschiff der Martinskirche zu informieren.
Hintergrund: Die 1119 erstmals urkundlich erwähnte Kirche, nur wenige Schritte vom Marktplatz entfernt und direkt an die Fußgängerzone angebunden, ist tief in der Stadtgeschichte verwurzelt. Nach Jahrzehnten der Nutzung als Kunstgutlager eröffnete sich die Chance für eine neue Perspektive: Aus dem historischen Bau entsteht ein Ort für Begegnung, Austausch, Kultur und gesellschaftliches Engagement. Die sakrale Nutzung bleibt erhalten und konzentriert sich weiterhin auf die Kapelle im Chorraum. Mit dem gemeinsamen offiziellen Baustart am 5. März 2026 haben Stadt und Kirchengemeinde Apolda, ihren gemeinsamen Anspruch unterstrichen, die Martinskirche als offenen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft zu etablieren. Das Vorhaben ist ein Modellprojekt des Ideenaufrufs „STADTLAND:Kirche – 500 Kirchen 500 Ideen“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Internationalen Bauausstellung Thüringen (IBA Thüringen).
Autor:susanne sobko |
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