Jubiläum
Gott vergisst kein Gebet
- Haus Harfe: Viele Jahre war das Gebäude an den christlichen Brendow-Verlag vermietet. Als dieser 2013 umzog, musste eine neue Bestimmung für die "Harfe" gefunden werden.
- Foto: Voice for the Voiceless, Bad Blankenburg
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„Heilig dem Herrn“ steht seit über 100 Jahren am Giebel der „Harfe“ in Bad Blankenburg. Kriege, Enteignung und Leerstand konnten dieses Bekenntnis nicht auslöschen. Wie ein Gebäude trotz aller Brüche ein Ort des Glaubens blieb.
Von Alexandra Weber
Der Jubiläumsgottesdienst in der „Harfe“ im vergangenen Jahr war voller Leben: Stimmen aus vielen Nationen, Jung und Alt, füllten den Raum, als die Lobpreisband zum „Halleluja“ anstimmt. Was hier erklingt, ist mehr als ein Lied. Es ist der Dank, dass, was 1925 in Bad Blankenburg begann, noch bis heute nachklingt.
Vor über 100 Jahren setzten Ernst Modersohn (1870–1948) und vier Männer aus dem Gnadauer Gemeinschaftsverband ihr privates Vermögen für den Bau einer christlichen Druckerei ein – der „Harfe“. Das Gebäude weihten sie Gott.
Autor:Online-Redaktion |
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