Genf
„Unter die Haut“-Ausstellung im Kirchen-Gemeindehaus: Tattoos und Piercings im Fokus

Personen können sich für Tattoos, Piercings oder Labret Piercing Stecker begeistern - oder eben auch nicht. Es gibt Menschen, die betrachten diesen „Körperschmuck“ als Verschandelung des menschlichen Körpers. Andere Menschen möchten mit diesem Persönlichkeit nach außen tragen oder gar ihre Individualität präsentieren. Die unterschiedlichen Motivationen, die Personen sich für das Stechen eines Tattoos oder das Tragen eines Piercings entscheiden lassen. Damit setzt sich gegenwärtig die Ausstellung „Unter die Haut“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt auseinander.

Auch Schönheitsoperationen werden thematisiert

Dass sich der Mensch mit seinem Körper zufrieden geben muss, mit dem er geboren wurde. Da dürften bei niemanden Zweifel entstehen. Den Körper kann man allerdings verändern, das ist ein Fakt. Schönheitsoperationen sind längt kein Phänomen made in Hollywood mehr, sondern in den Gesellschaften rund um den Globus mittlerweile fern eines jeden Tabus. Auch Tattoos und Piercings gelten heutzutage weltweit in allen gesellschaftlichen Schichten als Kunst am Körper. Auch wenn sich hierfür nicht jedermann begeistern kann, akzeptiert werden diese „Eingriffe“ in der Regel dennoch überall.

„Körperkunst“ wird von den unterschiedlichsten Personengruppen ausgelebt

Im Gebäude am Schaumainkai gibt es Portrait-Fotografien von den unterschiedlichsten Menschen, die ihre Körper zum Beispiel mit einem Labret verändern ließen, zu entdecken und zu betrachten. Betagtere und jüngere Personen, Dünne und Dickere. Mal mehr mit Bekleidung bestückt, mal weniger. Mit einem auffälligen Tattoo oder einem Labret Stecker im Ohr. Von einem vermutlich selbsterklärten Freigeist, über einen mutmaßlichen Bankmitarbeiter bis hin zu Männern und Frauen, bei denen es sich ihrer Wirkung nach potentiell um einen Nachbarn bzw. eine Nachbarin handeln könnte.

Der Clou: niemand soll aufgrund seiner Gesinnung bezüglich der „Körperkunst“ verurteilt werden. Die Vorderseite der Portraits zeigen gewöhnliche Menschen aus der Gesellschaft. Erst ein Blick auf die Rückseite der Fotografien offenbart deren „künstlerischer“ Umgang mit ihren Körpern. Auch Auszüge aus Interviews über deren Beweggründe sind auf Tafeln bei den Aufnahmen zu lesen.

Teil einer „Modifikation des Körpers“-Ausstellungsreihe

Realisiert wurde die „Unter die Haut“-Ausstellung von Aglaja Stirn, Leiterin der psychosomatischen Abteilung der Frankfurter Universitätsklinik und dem Fotografen Oli Hege. Bei diesem Projekt handele es sich um einen Teil einer ganzen Ausstellungsreihe, die sich um Körperkult drehe und vom Museum der Weltkulturen initiiert wird.

Autor:

Beate Krugenkamp

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