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Neuseeland, Nigeria und unsere Aufmerksamkeit

Von Harald Krille

Die Wogen des Entsetzens und des Mitgefühls schlugen weltweit hoch, nachdem am 15. März der aus Australien stammende Rechtsextremist Brenton Tarrant in der neuseeländischen Stadt Christchurch 50 Muslime tötete und weitere 50 verletzte. Tagelang standen die Tat und ihre Folgen im Mittelpunkt unzähliger Beiträge in Radio und Fernsehen, Print- und elektronischen Medien.
Bald aber meldeten sich in als »rechts« bezeichneten Blogs Stimmen, die ein Missverhältnis der medialen Aufmerksamkeit bei ermordeten Muslimen und bei ermordeten Christen sehen. Als Beispiel führten sie Nigeria an, in dessen Nordregion erst in den vergangenen Wochen 120 christliche Bauern von sogenannten Fulani-Islamisten ermordet worden seien, ohne dass es einen öffentlichen Aufschrei gebe.

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