Initiative «Kirche rettet» gegründet

Regensburg (epd) – Die Hilfsorganisationen Sea-Eye und Sea-Watch haben die Initiative «Kirche rettet» ins Leben gerufen. Sie wollten damit den Kirchen in Deutschland für ihre Unterstützung danken und das Engagement sichtbar machen, teilte Sea-Eye vergangene Woche mit. Insgesamt habe Sea-Eye in diesem Jahr bereits 190000 Euro aus dem Raum der deutschen Kirchen erhalten. «Ohne die verschiedenen Kirchen wären in diesem Jahr keine Rettungseinsätze möglich gewesen», betonte Sea-Eye-Vorsitzender Gorden Isler laut Mitteilung. «Würden europäische Regierungen die Menschenrechte genauso ernst nehmen wie Kirche die Botschaft der Bibel, wären wir vermutlich überflüssig.»
Die christlichen Kirchen in Deutschland seien ein wichtiger Bündnispartner für beide Hilfsorganisationen geworden. Sie würden sich «klar und unmissverständlich» zu den zivilen Seenotrettern bekennen und unterstützten auch die Suchflugzeuge und Rettungsschiffe finanziell. Die Evangelische Kirche in Deutschland habe das Suchflugzeug «Moonbird» mit 100000 Euro unterstützt. «Mehr als 1000 Menschen wären mit Sicherheit tot, hätte unser Flugzeug sie nicht in letzter Sekunde entdeckt», erklärte Sea-Watch-Vorsitzender Johannes Bayer.

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Online-Redaktion aus Weimar

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