Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Feuilleton Premium
Hochgeehrte Sprachvirtuosin: Die deutsch-schwedische Dicherin und Literatur-Nobelpreisträgerin Nelly (eigentlich Leonie) Sachs, die am 12. Mai vor 50 Jahren gestorben ist. 1966 erhielt sie zusammen mit S. J. Agnon den Nobelpreis für Literatur.

50. Todestag von Nelly Sachs:
Worte als Rettungsseil

Das literarische Werk von Nelly Sachs ist eine Totenklage für die Juden. Aber sie glaubte an die Kraft der Verwandlung durch Sprache. Am 12. Mai jährt sich der 50. Todestag der Literatur­nobel­preisträgerin. »Noch feiert Tod das Leben« – der Titel eines Gedichtzyklus von Nelly Sachs (1891–1970) steht für ihr Werk. Das Lebensthema der Dichterin war der Massenmord an den europäischen Juden. Sie starb am 12. Mai 1970 an Krebs – an jenem Tag, an dem Paul Celan beerdigt wurde. Dem Dichter der...

  • Weimar
  • 08.05.20
  • 41× gelesen
Aktuelles

Antisemitismus
"Zoom-Bombing" gegen Juden in Corona-Krise

Berlin (epd) – Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) in Berlin beobachtet einen wachsenden Online-Antisemitismus durch sogenanntes "Zoom-Bombing" während Webinaren und Videokonferenzen mit Juden sowie bei Gedenkveranstaltungen. "Aus rechtsextremen Kreisen in den USA gibt es gezielte Aufrufe zum Stören von Webinaren mit Juden oder Jüdinnen", sagte Pia Lamberty, Bildungsreferentin bei RIAS, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin....

  • 23.04.20
  • 67× gelesen
Aktuelles
Auch für den Ministerpräsidenten galt: Erst die Hände desinfizieren, dann zur Pressekonferenz.
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Sachstand zu Corona
Am 16. April wird wieder beraten

In Mitteleuropa gilt sie als eine Unglückszahl: Die 13. Aberglaube und Mystik sind eng mit der Primzahl verwoben und ein Freitag der 13. ist von vielen Menschen auch in aufgeklärten Zeiten noch gefürchtet. Und auch für die Ministerinnen und Minister der Thüringer Landesregierung brachte die 13 eine besondere Herausforderung mit. Genau 13 Tage ist es her, dass Bodo Ramelow (Linke) erneut zum Ministerpräsidenten gewählt wurde und sein neues Kabinett ernannte. Am Dienstag trat dieses erstmals...

  • Erfurt
  • 17.03.20
  • 172× gelesen
Glaube und Alltag Premium
Jüdisches Leben und Erinnerungskultur sollen in Sachsen-Anhalt gepflegt werden.
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Traditionen sichtbar machen

Die jüdischen Gemeinden in Sachsen-Anhalt sind nicht groß. Angesichts eines zunehmenden Antisemitismus gibt es eine große Verunsicherung, sagt der Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus, Wolfgang Schneiß Seit November 2018 haben Sie die Aufgabe übernommen, sich mit dem Problem des Antisemitismus sowie dem jüdischen Leben in Sachsen-Anhalt auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch der Aufbau eines bundesweiten Informationssystems über antisemitische...

  • 14.03.20
  • 13× gelesen
Feuilleton Premium
Die siebenarmige Menorah hat Spielleiter Christian Stückl in das Zentrum des Abendmahlstischs, ganz nah an Christus geholt, statt den Leuchter im Anklagesaal der Hohepriester zu belassen. Es sind die kleinen Symbole, die in Oberammergau eine große Wirkung haben.
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Oberammergau
Mensch statt Dogma

Die Passionsspiele in Oberammergau erleben gerade einen Wandel, der so stark ist, dass das einst antisemitische Stück nun einen jüdischen Preis erhält. Von Paul-Philipp Braun Rindsbraten und Knödel, Brezn und Weißbier: Der Empfang in der Landesvertretung des Freistaats Bayern in Berlin fällt opulent aus. Mehrere Hundert Gäste stehen für das Buffet an, viele kommen aus Bayern, mehr noch aus den hohen Häusern und Behörden der Bundeshauptstadt. Kurz zuvor noch hörten sie eine...

  • 07.03.20
  • 58× gelesen
Aktuelles
Landesbischof Friedrich Kramer übergab den Werner-Sylten-Preis an Vertreter aus Aschersleben.

Landesbischof ehrte Arbeitskreis aus Aschersleben
Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog wurde verliehen

Der Preisträger des Werner-Sylten-Preises für christlich-jüdischen Dialog 2019 ist der Arbeitskreis „Geschichte jüdischer Mitbürger in Aschersleben“. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) vergab den Preis zum dritten Mal. Landesbischof Friedrich Kramer hat den Preis heute (22. Januar) als Schirmherr im Rahmen des Toralerntages, einem Studientag zum christlich-jüdischen Dialog, in Erfurt im Landeskirchenamt der EKM verliehen. Der Arbeitskreis „Geschichte jüdischer Mitbürger in...

  • Eisenach-Erfurt
  • 22.01.20
  • 45× gelesen
Kirche vor Ort

Tage der jüdischen Kultur
Hermann-Spier-Preis verliehen

Magdeburg (red) –  Im Zuge der Tage der jüdischen Kultur und Geschichte Magdeburgs ist der Hermann-Spier-Preis 2019 verliehen worden.  Der erste Preis (Preisgeld 250 Euro) geht an die Schülerin des Schollgymnasiums Shania Timpe, und den – zweimal vergebenen – zweiten Preis (Preisgeld jeweils 150 Euro) teilen sich zwei Schulklassen der BBS Eike-von-Repgow unter der Leitung der Lehrerin Elke Rühling, die Klassen 15b und16b in der Ausbildung zu Kaufleuten für Büromanagement (KBM). Damit würdigt...

  • Magdeburg
  • 11.11.19
  • 22× gelesen
Kirche vor Ort

Judentum
Magdeburg schenkt Grundstück an Synagogen-Gemeinde

Magdeburg (epd). Magdeburg hat der Synagogen-Gemeinde der Stadt ein Grundstück geschenkt. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) und der Vorstandsvorsitzende der Gemeinde, Wadim Laiter, unterschrieben am Dienstag die Vertragsurkunde zur Übertragung des Grundstückes in der Julius-Bremer-Straße 3, auf dem die Gemeinde eine neue Synagoge errichten will, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Anwesend waren auch Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und weitere Vertreter der Landesregierung, der...

  • Magdeburg
  • 06.11.19
  • 8× gelesen
Feuilleton Premium
Theologischer Disput mit Katze: Comic-Autor Joann Sfar.
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Jüdische Selbstbefragung
Der ungläubige Kater

In »Die Katze des Rabbiners« lässt Comic-Autor Joann Sfar einen Kater Theologie treiben – und behandelt die Frage, wie heute der Glaube gelebt werden kann. Bloß, weil ich sprechen kann, verbietet man mir, reaktionär zu werden.« Von Tobias Prüwer Eine Katze, die nicht nur sprechen kann, sondern sogar spirituelle Gespräche führt, die Gottesfrage stellt und so unablässig wie gern mit ihrem Rabbiner-Herrchen streitet, ist das liebevoll gehegte Tier des Comic-Autors Joann Sfar. Immer wieder...

  • 02.11.19
  • 9× gelesen
Kirche vor Ort Premium
Als Akkordeonist, Pianist und Komponist sowie als künstlerischer Leiter des Yiddish Summer Weimar ist Alan Bern eine Autorität auf dem Gebiet des kreativen Umgangs mit der traditionellen jüdischen Musik Osteuropas. Während der Jüdischen Kulturtage bietet er am Reformationstag einen Musik-Workshop an.

Halle
Trotz allem: Jüdische Kulturtage

Seit 2013 finden in Halle jedes Jahr Jüdische Kulturtage statt, die von der Jüdischen Gemeinde zu Halle und dem Seminar für Judaistik/Jüdische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam getragen werden. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Zwei Wochen vor dem Beginn der siebenten Auflage geschah das Unfassbare: Die Synagoge der Gemeinde wurde von einem schwer bewaffneten Täter am 9. Oktober, ausgerechnet zum jüdischen Versöhnungsfest Jom Kippur, angegriffen. Der...

  • Halle-Saalkreis
  • 28.10.19
  • 11× gelesen
Kirche vor Ort
Bereits in der vergangenen Woche gab es eine Menschen- und Lichterkette um die Synagoge.

Nach dem Anschlag
Bischöfe rufen zu Beistand und Gedenken in Halle auf

Landesbischof Friedrich Kramer und Bischof Dr. Gerhard Feige rufen für den morgigen Freitag (18. Oktober) erneut zum Beistand für die jüdische Gemeinde sowie zum Gedenken an die Opfer der Gewalttaten vom 9. Oktober in Halle (Saale) auf. „Das Wunder und die Wunde von Halle dürfen nicht auseinanderreißen. Deshalb wollen wir an die getöteten und verletzten Opfer und ihre Angehörigen denken und der jüdischen Gemeinde beistehen. Damit sich die jüdische Gemeinde in Halle sicher fühlen kann, müssen...

  • Halle-Saalkreis
  • 17.10.19
  • 42× gelesen
Aktuelles
Christoph Markschies

Theologe Markschies zu Halle und Antisemitismus
Christen nicht frei von antisemitischen Ressentiments

Die christlichen Kirchen müssen aus Sicht des Leiters des Berliner Instituts Kirche und Judentum (IKJ), Christoph Markschies, stärker gegen Antisemitismus vorgehen. Auch unter Christen gebe es antisemitische Ressentiments, schrieb der Professor für Ältere Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität in einem Gastbeitrag für die in Weimar erscheinende mitteldeutsche Kirchenzeitung "Glaube + Heimat" (Ausgabe zum 20. Oktober). "Es gibt in den christlichen Kirchen nicht nur eine unselige Tradition...

  • 16.10.19
  • 132× gelesen
  •  1
Glaube und Alltag Premium
Freitagabend:  Elizabeth Gorin und Ehemann Dimitri feiern Schabbat. "Ich verstehe nicht, warum die Christen die alten Bräuche und Feste ignorieren und durch neue ersetzt haben», sagt Elizabeth Gorin.

Von Juden, die an Jesus glauben

Christen glauben an Jesus, Juden nicht. Dass es Menschen gibt, die sich Juden nennen und Jesus als Erlöser anerkennen, stößt oft auf Unverständnis – vor allem bei Juden. Von Jana-Sophie Brüntjen Ein Hinterhof im Frankfurter Nordend. In einem weiß getünchten Raum im Souterrain feiern 30 Menschen einen Gottesdienst: Die Kerzen auf einem siebenarmigen Leuchter, der Menora, brennen – aber auf den Tischen sind Bibeln ausgelegt. Die Gläubigen singen hebräische Psalmen – und sie preisen Jesus...

  • 23.09.19
  • 141× gelesen
Service + Familie
Mehr als Wissenserwerb: Jüdische Schüler müssen sich mit ihrer Herkunft auseinandersetzen, sagt Mark Krasnov. Er ist einer von vier Lehrern in Deutschland, die jüdischen Religionsunterricht erteilen.

Schule und Glaube
«Sie sollen wissen, wer sie sind»

Über die Einführung eines Islamunterrichts wird seit Jahren debattiert. Nicht so über den jüdischen Religionsunterricht. Dabei stiftet er für jüdische Schüler Identität. Mark Krasnov ist ein selten anzutreffender Pädagoge. Der 30-Jährige ist einer von genau vier Lehrern mit zweitem Staatsexamen in Deutschland, die jüdischen Religionsunterricht erteilen. Zwei weitere unterrichteten ebenfalls an einer staatlichen Schule, in Karlsruhe und Hamburg, ein dritter an einer jüdischen Privatschule,...

  • 22.09.19
  • 71× gelesen
Aktuelles

Aufgabe für alle Generationen
Christlich-jüdischer Dialog geht alle an

Frankfurt a. M. (epd/red) – Nach missverständlichen Äußerungen des Greifswalder Bischofs Hans-Jürgen Abromeit über Israel hat der Berliner Rabbiner Andreas Nachama gefordert, den christlich-jüdischen Dialog nicht den Kirchen zu überlassen. Abromeit befinde sich seiner Meinung nach in einer alten christlichen Tradition. Er sei davon überzeugt, dass der Dialog mit den Kirchen ohne die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit nicht so weit gekommen wäre. Aber: "Es gibt eine...

  • 16.08.19
  • 15× gelesen
Eine Welt Premium
Brückenbauer: Rabbi David Ingber (li.) kommt mit dem Roller nach Hause in seine Wohnung in der Upper Westside.
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Ein Rabbi mit Vision

Von Andreas Boueke Rabbi David Ingber wünscht sich, die Weltreligionen würden Menschen nicht voneinander trennen, sondern sie zusammenführen: „Könnten wir doch in einer Welt leben, in der Menschen ihre Religion lieben, nicht, weil sie sie für die einzig wahre halten, sondern weil sie wunderschön ist. Dann wäre es eine andere, eine bessere Welt.“ Während seiner Kindheit und Jugend fühlte sich David Ingber in den besonders traditionsverbunden jüdischen Kreisen New Yorks zu Hause. Er ist in...

  • 22.07.19
  • 26× gelesen
Kirche vor Ort

Schrift und Sprache im jüdischen Leben

Erfurt (epd) – Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Kirche und Judentum in Thüringen lädt in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Landesgemeinde zu einer Vortragsreihe in das Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Gemeinde in Erfurt ein. Im Mittelpunkt der Reihe steht die Bedeutung von Schrift und Sprache im jüdischen Leben. Unter dem Titel "Verwoben. Jiddische Sprache und Jüdische Lebenswelten" wird sich am 3. Juli, 19 Uhr, ein Vortrag mit Diana Matut der neuen Auseinandersetzung um Wort und Wahrheit...

  • 01.07.19
  • 33× gelesen
Eine Welt Premium
Nicht mehr viele: Anfang des 20. Jahrhunderts lebten etwa 3,5 Millionen Juden in Polen. Heute sind es nur noch rund Zehntausend.  Die Antisemiten bekämpften also ein Phantom, so die Warschauer Antisemitismus-Forscherin Bożena Umińska-Keff.

„Und sie üben für ein Judenpogrom“

Antisemitismus ist in Polen allgegenwärtig, davon zeugte auch der zurückliegende Karfreitag. Polnische Juden sind entsetzt. Von Uwe von Seltmann Es waren verstörende Szenen, die sich am Karfreitag in der ostpolnischen Kleinstadt Pruchnik abspielten: Johlende Kinder, angefeuert von ihren Eltern, schlagen mit Stöcken auf eine Strohpuppe ein, die durch die Straßen geschleift, gehängt, geköpft und schließlich brennend in einen Fluss geworfen wird. Die Puppe trägt eine schwarze...

  • 12.05.19
  • 173× gelesen
Kirche vor Ort

Neue Stolpersteine erinnern an Juden

Bernburg (red) – Neue Stolpersteine erinnern ab 25. Februar an Bernburger Juden. Der Künstler Gunter Demnig verlegt um 14 Uhr in der Friedensallee 27 den letzten Stein an diesem Tag. Der Bernburger Arbeitskreis für jüdische Geschichte lädt anschließend Interessenten dazu ein, die bereits am Vormittag verlegten Steine in der Stein- und der Lindenstraße, der Halleschen Straße und am Louis-Braille-Platz aufzusuchen, Blumen niederzulegen und sich um 15 Uhr im Saal der Kanzlerstiftung am Gedenken zu...

  • Landeskirche Anhalts
  • 21.02.19
  • 86× gelesen
Glaube und Alltag Premium

Bibelwissenschaft: Juden und Christen ringen um die Deutung Jesu
Prophet, Revolutionär, Bruder

Seit dem 19. Jahrhundert gibt es eine »Heimholung Jesu« in das Judentum: als exemplarischen Juden, als mahnenden Propheten, als Revolu­tionär, als großen Bruder und messianischen Zionisten. Den Anstoß dafür gaben Julius Wellhausen und die historisch-kritische Bibelwissenschaft. Wellhausen hatte formuliert, woran Christen wie Juden sich abgearbeitet haben: Jesus war kein Christ, sondern Jude. Für jüdische Ohren des 19. Jahrhunderts ein ganz erstaunlicher Satz. Er traf auf eine Gemeinschaft, die...

  • 24.01.19
  • 20× gelesen
Glaube und Alltag Premium

»Rent a Jew« – Miete einen Juden

Wer kennt einen Juden, eine Jüdin persönlich? Die allerwenigsten Menschen. Diese Lücke will »Rent a Jew« schließen. Wie und wo, darüber gibt Mascha Schmerling, »Rent a Jew«-Bundeskoordinatorin, Auskunft. Mit ihr sprach Sabine Kuschel. Frau Schmerling, die Initiative »Rent a Jew« möchte die Begegnung zwischen Juden und Nichtjuden ermöglichen. Was ist das Anliegen? Schmerling: Wir gehen in Bildungseinrichtungen, Schulen und Volkshochschulen sowie in private Gruppen und Kirchengemeinden, die...

  • 24.01.19
  • 134× gelesen
Kirche vor Ort Premium

Geschichte: Vereine, Stiftung und eine Akademie bewahren Zeugnisse jüdischen Lebens in Halberstadt
Brücken des Verstehens

Die Vorsteherin des Diakonissenmutterhauses Cecilienstift, Hannah Becker, Vorsitzende des kurz nach der Wende gegründeten »Verein zur Bewahrung jüdischen Erbes und Kultur in Halberstadt und Umgebung«, erinnert an Werner Hartmann, Johann-Peter Hinz (1941–2007) und Martin Gabriel (1926–2013), die »Brücken des Verstehens geschmiedet haben«. Das war 1987, noch zu DDR-Zeiten. Gelebtes Zeichen dafür sei unter anderem die Menora am Westportal des Halberstädter Domes. »Gerade der Kontakt zur Familie...

  • Landeskirche Anhalts
  • 24.01.19
  • 10× gelesen
Kirche vor Ort

Führungen auf dem Toleranzweg in Wörlitz
Auf jüdischen Spuren

Auch in diesem Jahr wird es in Wörlitz wieder Führungen auf dem Toleranzweg durch die Stadt geben. Besucher erfahren dabei etwas über das einstige jüdische Leben in der Stadt. So ist zum Beispiel die Turnhalle in der Kirchgasse eine Stiftung des jüdischen Kaufmanns Martin Weinstein. Sie wurde 1915 eingeweiht. Die Gedenktafel, die an den Stifter erinnerte, wurde 1932 entfernt. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte die NSDAP die Mehrheit im Wörlitzer Rathaus. Seit 2015 führt der Toleranzweg durch...

  • Landeskirche Anhalts
  • 24.01.19
  • 4× gelesen
Feuilleton Premium

Klingende Toleranz: Beeindruckende Rekonstruktion eines Leipziger Synagogenkonzertes von 1926
Klangvoller Einblick ins Judentum

Am 14. März 1926 fand in der Leipziger Gemeindesynagoge Gottschedstraße ein Benefizonzert »zum Besten der Wohlfahrtspflege innerhalb der Israelitischen Religionsgemeinde« statt. Leipziger Bürger und Gäste aller Konfessionen waren eingeladen, sich mittels der Musik zu begegnen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken. Dieses Anliegen schlug sich auch in der Programmgestaltung nieder: Werke von Bach, Händel, Corelli und Mendelssohn- Bartholdy standen neben Kompositionen von Salomone...

  • 24.01.19
  • 39× gelesen
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