Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Kirche vor Ort
Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Ministerpräsident Bodo Ramelow wickeln mit Kindern eine Tora-Rolle im Miniaturformat auf.
3 Bilder

TAG DER TORA
Tora-Rolle im Miniaturformat

Höhepunkt der Festlichkeiten im Thüringer Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ ist der „Tag der Tora“ in der Wartburgstadt Eisenach. Am Nachmittag besuchte Ministerpräsident Bodo Ramelow das Gelände, auf dem einst die Eisenacher Synagoge stand. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Schülern wickelte er eine kleine Tora-Rolle im Miniaturformat auf. Beide Politikern erinnerten an die Schändung der Eisenacher Synagoge vor 83 Jahren durch die Nationalsozialisten....

  • 14.07.21
  • 17× gelesen
Aktuelles

Magdeburg
Bischof "entsetzt" über Angriff auf Kippa-Träger

Magdeburg (kna) - Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige hat den gewaltsamen Angriff auf einen jüdischen Mann in der Stadt scharf verurteilt. "Der antisemitisch motivierte Angriff auf einen jungen Kippa-Träger in Magdeburg entsetzt mich. Wie weit sind wir gekommen, dass Juden in Deutschland nicht mehr in Frieden leben können?", sagte Feige. Das "mutige Einschreiten einer Zeugin ist ein couragiertes Zeichen, dass unsere Zivilgesellschaft wachsam ist. Sie kann helfen, unsere Demokratie zu stärken...

  • 28.05.21
  • 21× gelesen
  • 1
Aktuelles
Das Tanzen half der Jüdin Roosje Glaser, schlimme Jahre zu überstehen.
2 Bilder

Ausstellung in Stendal
„Die Tänzerin von Auschwitz“ in der Marienkirche

Das Leben der niederländischen Auschwitz-Überlebenden Roosje Glaser steht im Mittelpunkt der Wanderausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“. Sie wird am 3. Juni um 19 Uhr in der Stendaler Marienkirche eröffnet. Der Autor des gleichnamigen Buches, Paul Glaser, sowie das Gesangsduo Tabea & Tobias Wollner werden dazu erwartet. Die Schau erzählt die ungewöhnliche Lebensgeschichte der Jüdin Roosje Glaser (1914-2000) anhand von Fotos, Filmausschnitten, Texten und persönlichen Gegenständen. Sie führte...

  • Stendal
  • 27.05.21
  • 161× gelesen
Aktuelles
Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle ist auch die Tür der Neuen Synagoge in Erfurt erneuert worden. Das Bild zeigt noch die alte Eingangstür.

Nahostkonflikt
Kramer warnt vor Pauschalurteilen

Erfurt. Der Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz und ehemalige Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stefan Kramer, warnt vor einer pauschalen Verurteilung Geflüchteter als vermeintliche Antisemiten. Im Rahmen einer Regierungsmedienkonferenz erklärte Kramer: "Die Mehrheit der Musliminnen und Muslime in Deutschland sind friedliebende Menschen, die das Land als einen sicheren Hafen begreifen." Dennoch, so erklärte der Verfassungsschutz-Chef, sei islamischer...

  • Erfurt
  • 18.05.21
  • 33× gelesen
Feuilleton
Gut sortiert: eine koschere Abteilung in einem Berliner Supermarkt

Judentum: Vortragsreihe "Koscher to go"
Identität schmeckt nicht nach Krabbencocktail

Sie essen keine Schalentiere, und Fleisch muss von Tieren stammen, die Wiederkäuer sind und gespaltene Hufe haben. Von Nina Schmedding Kein Krabbencocktail also – dagegen ist ein Rindersteak für Juden erlaubt, solange es schön durchgebraten ist. Tierblut soll ein gläubiger Jude nicht konsumieren, weil es als Sitz der Seele gilt. Für die koschere Küche gibt es zahlreiche Essensregeln. Aber was hat Essen mit Gott zu tun? "Koscher to go" heißt eine neue Online-Vortragsreihe des Jüdischen Museums...

  • 06.05.21
  • 10× gelesen
FeuilletonPremium
Wirklich da, statt nur dabei: Damit Juden als Minderheit in der Gesellschaft akzeptiert werden, sei Aufklärung wichtig, sagt Uwe von Seltmann. Die Unwissenheit sei riesig. Mit seinem Buch leistet er einen Beitrag.

Uwe von Seltmann
Impfstoff gegen Antisemitismus

Jüdisches Leben in Deutschland: Die Aufgabe, ein möglichst reales Bild von 1700 Jahren zu zeigen, komme einer Quadratur des Kreises gleich, sagt Uwe von Seltmann in „Wir sind da!“. Das erfordere eigentlich eine zehnbändige Ausgabe. Mit Holger Spierig sprach der Autor über Antisemitismus, Querdenker und Hoffnungen. In Ihrem Buch beschreiben Sie, dass das Judentum in Deutschland viele Gesichter hat. Wie ist aktuell die Situation in Deutschland? Uwe von Seltmann: Das Judentum der Gegenwart ist...

  • 06.05.21
  • 16× gelesen
Eine WeltPremium
"Die Tora selbst ist Perfektion", sagt Rabbinerin Irit Shillor, hier mit einer Torarolle, die sie von einem guten Freund bekam. Sie ist mit floralen grünen und roten Mustern verziert – ganz anders, als die Torarollen in traditionellem Weinrot und Blau.
2 Bilder

Porträt
Die fliegende Rabbinerin

Etwa 1000 Rabbinerinnen gibt es heute weltweit. Eine von ihnen ist Irit Shillor. Die Berufung für das geistliche Amt fand sie erst auf Umwegen. Von Rocco Thiede Gut eine Autostunde nordöstlich vom Londoner Stadtzentrum entfernt liegt Harlow mit 80 000 Einwohnern. In einem schlichten, einstöckigen Gebäude mit roten Backsteinen befindet sich die „Harlow Synagogue“, der Arbeitsplatz von Gemeinderabbinerin Irit Shillor. Sie ist dort seit fast eineinhalb Jahrzehnten in der Reformgemeinde „Harlow...

  • 30.04.21
  • 10× gelesen
Service + FamiliePremium
Vielfalt: Auf dem Markt gibt es rund 120 Kinderbibeln. Sie sind eine religiöse Primärquelle; umso wichtiger, dass sie von der Verbundenheit der Christen mit den Juden erzählen.

Bibellesen mit Kindern
Weißt du, dass Jesus Jude war?

Kinderbibeln sind fröhlich, bunt und herzergreifend. Im Gegensatz zum Originaltext sind sie aber öfter weniger differenziert, besonders was die Verbindung des Christentums zum Judentum betrifft. Von Katja Schmidtke Es sind Bilder, die sich einprägen: Jesus im weißen Gewand, mit lockigem Haar und diesem friedlichen Ausdruck in seinen Augen. Und die Pharisäer mit langen Gesichtern und zusammengekniffenen Augen. Kinderbibeln sind religiöse Primärliteratur für junge Christen – und sie können auch...

  • 26.03.21
  • 18× gelesen
Kirche vor Ort

Neun Jahrhunderte jüdisches Leben
Festakt in der Synagoge

Berkach (red) - Thüringen feiert in diesem Jahr "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben". Auch der 363-Einwohner-Ort Berkach (Kirchenkreis Meiningen) blickt auf eine lange Geschichte jüdisch-christlichen Zusammenlebens zurück. Anlässlich des Jubiläums soll es am 16. März, 19 Uhr, eine Festveranstaltung in der Synagoge geben. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hält einen Vortrag zum Thema „Ist Pessach das jüdische Ostern? Vom Wissen und Unwissen über das Judentum...

  • 11.03.21
  • 35× gelesen
Aktuelles
Ricklef Münnich bei der Demonstration am 6. Februar in Weimar

Umstrittener Auftritt beim "Tag der Demokratie"
Wie ein Pfarrer zum Politikum wurde

Es geht um Demokratieverständnis. Es geht um Holocaust-Gedenken. Und es geht um die Frage, ob Kirchenvertreter, aktive oder im Ruhestand befindliche, bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen auftreten sollten. Von Paul-Philipp Braun und Willi Wild Rückblick: Anlässlich des "Tages der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit" am 6. Februar wird auf dem Weimarer Theaterplatz eine Kundgebung angekündigt. Organisiert vom Verein "Bürger für Deutschland", sollen dort unter anderen der Weimarer...

  • 03.03.21
  • 575× gelesen
  • 2
  • 1
Aktuelles
Die Synagoge in Gröbzig wird am 13. November genau 225 Jahre alt. Am Internationalen Museumstag, dem 16. Mai 2021, bietet das Museum Führungen durch die Stadt, die Synagoge und über den Friedhof an.

Sachsen-Anhalt feiert mit
Jubiläum: 1700 Jahre Juden in Deutschland

Magdeburg (red) – Auch das Bundesland Sachsen-Anhalt beteiligt sich am Festjahr „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Der Festakt zum deutschlandweiten Jubiläumsauftakt wird am 21. Februar im Fernsehen ausgestrahlt (Das Erste, 16. 30 Uhr). Zudem werden Filme zu sehen sein, die jüdisches Leben in Deutschland heute thematisieren. In Sachsen-Anhalt werden im Lauf des Jahres zahlreiche Projekte jüdisches Leben im Land in seinen Ausprägungen sichtbarer machen. „Ich freue mich über...

  • Magdeburg
  • 19.02.21
  • 32× gelesen
Aktuelles
Wörter wie "Schickse" oder "Ische" (hier markiert in einem Wörterbuch) stammen aus dem Hebräischen und Jüdischen - und waren ursprünglich nicht so negativ konnotiert wie im heutigen deutschen Sprachgebrauch. Um die Frage, ob man solche Wörter weiterhin verwenden darf, gibt es Kontroversen.

Tag der Muttersprache
Beim Malochen bitte nichts vermasseln

Die Unesco hat im Jahr 2000 den 21. Februar zum Internationalen Tag der Muttersprache erklärt. Er will dazu beitragen, Sprachen als Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden zu fördern. Zudem soll an diesem Tag daran erinnert werden, dass Mehrsprachigkeit der Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt sein kann. Zum Tag der Muttersprache zeigt der Autor Thomas Begrich aus Magdeburg auf, dass in 1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland auch Wörter aus dem Hebräischen ins...

  • Magdeburg
  • 17.02.21
  • 23× gelesen
Aktuelles
Symbolfoto: Corona-Demo

Nach Querdenker-Veranstaltung
Jüdischer Kulturverein distanziert sich von Theologen

Mit einem offenen Brief hat sich der Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen von seinem ehemaligen Vorstandsmitglied Ricklef Münnich distanziert. Anlass dafür sei, so heißt es in dem Brief, dass der ehemalige Landesjugendpfarrer mit einer Rede beim "Tag der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit" am Samstag auftrat. Es handele sich dabei um eine "unverantwortliche Inszenierung im Querdenkermilieu", schreibt der Vereinsvorsitzende Hubert Nekola. In seiner Rede in Weimar verglich...

  • Weimar
  • 07.02.21
  • 1.220× gelesen
  • 1
  • 4
Aktuelles
Das Straßenschild der Kreuzgasse. Vormals hieß die kleine Gasse in der Innenstadt „Unter den Juden“.
2 Bilder

Auf dem Weg zum Weltkulturerbe
Erfurt gibt Unesco-Bewerbung ab

Von Paul-Philipp Braun  Es sieht nicht mehr wirklich schön aus, das Straßenschild an der Erfurter Kreuzgasse. Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, der Dreck der Zeit hat sich auf ihm niedergelassen.  "Unter den Juden", der historische Name der Kreuzgasse, ist dennoch gut darauf zu lesen. 2011 kam das Schild,  zusammen mit zwei Weiteren, in das einstige jüdische Quartier. "Im Rahmen der Unesco-Bewerbung mit dem jüdisch-mittelalterlichen Erbe ist es notwendig, mit diesem Erbe im öffentlichen...

  • Erfurt
  • 01.02.21
  • 170× gelesen
Service + FamiliePremium
Mit jüdischen Jugendlichen zusammenzukommen, ist in Mitteldeutschland kaum realisierbar. In den jüdischen Gemeinden gibt es viel zu wenige junge Juden.

Christlich-jüdischer Dialog unter Jugendlichen
"Enorm unterrepräsentiert"

Wie begegnen Jugendliche dem Judentum? Lesen sie darüber im Geschichtsbuch, oder gibt es persönliche Begegnungen? Lernen sie über den Holocaust und Antisemitismus? Entdecken sie Anknüpfungspunkte zu jungen Juden? Was wissen Schüler über jüdisches Leben heute? Antworten auf diese Fragen bleiben fragmentarisch. Nur vereinzelt gibt es in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland institutionalisierte Begegnungen, sagt Teja Begrich. Der Mühlhäuser Pfarrer ist Beauftragter für den...

  • 23.01.21
  • 8× gelesen
Kirche vor Ort
NP 2: Codename für Chimäre, ein Mischwesen der griechischen Mythologie

Schmähplastik inzwischen verhüllt
Der Streit um NP 2

Die „Judensau“ an der St. Stephani- Kirche in Calbe ist frisch renoviert und steht wieder an ihrem Platz. Die Gemeindeleitung war dagegen und hat die Plastik nun verhüllt. Doch damit ist der Streit, der auch die Gemeinde spaltet, noch lange nicht vorbei. Von Stephan Kosch Die Chimäre, die aussieht wie ein Wasserspeier, aber keiner ist, hängt als zweite an der Nordfassade der im Mittelalter entstandenen St.-Stephani-Kirche in Calbe. Eine genauere Beschreibung soll hier unterbleiben, es handelt...

  • 23.01.21
  • 130× gelesen
  • 18
Aktuelles
G+H Nr. 4 vom 24. Januar 2021

Freitag, vor eins ...
Unsere Seite 1 - Jesus sucht seinen Besitzer

Es war ein hartes Jahr. Auch für Jesus. Kurz nach Neujahr fand er sich einsam auf einer Parkbank in einer 8.000-Seelen-Gemeinde im Remstal nahe Stuttgart wieder. Und nun: Endstation Fundbüro. Ja, Herrgott noch einmal, ist selbst unser Heiland nun von allen guten Geistern verlassen worden? Es klingt wie eine Story aus unserer beliebten G+H-Rubrik "Aufgelesen". Sie wissen schon, die kleine Meldung mit Schmunzel-Kopfschüttel-Effekt auf der letzten Zeitungsseite. Nur, dass für die Geschichte aus...

  • 22.01.21
  • 88× gelesen
  • 2
Aktuelles

Jüdisches Leben
Projekt „Tora ist Leben“ startet mit Kurzfilm und Musik-Vortrag

Das Projekt „Tora ist Leben“ startet am kommenden Mittwoch (13. Januar) im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“. Dazu wird um 16 Uhr der Kurzfilm „Vom Pergament zur Tora“ auf der YouTube‐Seite von Ahavta veröffentlicht (www. ahavta.com). Außerdem wird zu einer Zoom-Konferenz unter dem Motto „VielStimmigkeiten“ zur Tora und ihren Klängen in den jüdischen Kulturen der Welt mit Dr. Diana Matut eingeladen (19 bis 20.30 Uhr). Das Projekt „Tora ist Leben“ ist...

  • Eisenach-Erfurt
  • 11.01.21
  • 44× gelesen
  • 1
  • 1
Eine WeltPremium
Barmherzigkeit verschenken: Beim Fastenbrechen Iftar im Monat Ramadan teilen Muslime mit Familie, Freunden und Bedürftigen. Almosen sind eine der fünf Säulen des Islam.

Barmherzigkeit ist sein Name

Von Paul-Philipp Braun Als Papst Franziskus im Jahr 2015 ein außerordentliches "Heiliges Jahr der Barmherzigkeit" ankündigte, war die Resonanz der medialen und religiösen Welt zunächst groß. Nicht nur, weil der aus Südamerika stammende Papst damit seinen ureigenen Anspruch – die Verkündigung und Praxis christlicher Barmherzig-keit – bereits zwei Jahre nach Antritt seines Pontifikats zum relevantesten Thema der Kirche machte, sondern auch, weil Franzsikus die Barmherzigkeit als eine die...

  • 01.01.21
  • 24× gelesen
Aktuelles

Ev. Akademie Thüringen - Programm 2021
Junker Jörg, Jugend, Jüdisches Leben

„Bildung ist geistige Nahrung. Ohne sie verkümmern wir, durch sie werden wir wachsam, gestärkt und aufmerksam. Einer, der sich durch Bildung aktiv hielt, war Martin Luther. Als ‚Junker Jörg‘ getarnt verfasste er 1521/22 auf der Wartburg erbauliche und meinungsbildende Schriften und übersetzte das Neue Testament ins Deutsche. Durch ihre Bildungsarbeit will die Evangelische Akademie Thüringen genau dies erreichen: Menschen mit geistiger Nahrung versorgen, damit sie wachsam, gestärkt und...

  • Gotha
  • 30.12.20
  • 88× gelesen
Kirche vor OrtPremium

Berkach
Freundschaft war stärker

Heute und einst: Jüdisches Leben ging durch den Holocaust verloren, auch in vielen ländlichen Regionen Thüringens. In Berkach, südlich von Meiningen, ist ein einzigartiges Ensemble von Synagoge, Schulhaus, Mikwe und Friedhof erhalten geblieben. Von Andrea Terstappen  Gundela Bach von der evangelischen Kirchengemeinde in Berkach führt öfter Gruppen durch das jüdische Viertel. Wegen Corona ist das gerade schwierig. Dabei hat sie viel zu erzählen. Man mag es kaum glauben: Die Synagoge aus dem Jahr...

  • 08.12.20
  • 25× gelesen
FeuilletonPremium
Chanukka, das jüdische Lichterfest, beginnt in diesem Jahr am 10. Dezember mit dem Anzünden der ersten Kerze am acht- oder neunarmigen Leuchter. Wegen der Pandemie- Lage wird es in 2020 nicht nur für Thüringens Landesrabbiner Alexander Nachama (Foto), hier beim Chanukka-Fest 2019 im Erfurter Kaisersaal, ein ungewöhnliches Fest werden.
3 Bilder

Engel haben keine Knie

Das Judentum verbietet in seinem strengen Monotheismus die Darstellung göttlicher Wesen – eigentlich. Dennoch gehören Engel seit Jahrtausenden in die jüdischen Überlieferungen. Von Walter Homolka Jeden Freitagabend heißen wir mit dem Lied "Schalom Aleichem" die Engel willkommen, die uns zu Schabbatbeginn behüten. Der hebräische Text ist ein liturgisches Gedicht, das in Safed in Galiläa, einem Zentrum der jüdischen Mystik, im späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert verfasst wurde. Die populäre...

  • 04.12.20
  • 59× gelesen
Aktuelles
Glaube und Heimat Nummer 46/2020 zum 15. November, dem Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres.
Video

Freitags vor 1
Von Partnerschaften und (Un)Glückstagen

[b]Ein wenig Gedudel, ein herzliches lalalalalalala und schon geht sie los, die Erzählung über die kleinen und großen Unglücke, die an einem Tag wie heute passieren können. Die Brille im liegt Abfluss der Badewanne, der Dackel wird kriminell, man selbst wird mal kurz durch die Polizei verhaftet; an einem Freitag, dem 13. ja alles möglich(er als sonst). [/b]Doch woher kommt die Überlieferung vom angeblichen Unglückstag? Forscht man ein wenig nach, stellt man schnell fest, dass ein Freitag, der...

  • Erfurt
  • 13.11.20
  • 68× gelesen
  • 1
Aktuelles
Der jüdische Friedhof in Gröbzig wurde 1670 angelegt.

Pogromgedenken in Anhalt 2020
Viele Absagen wegen der Corona-Pandemie

Die derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie beeinflussen auch das jährliche Gedenken an die organisierte Gewalt gegen Juden vom 9. November 1938. Die von Kommunen und Kirchengemeinden in Anhalt geplanten Veranstaltungen in Dessau-Roßlau, Köthen und Wörlitz sind deswegen komplett abgesagt worden. In Bernburg entfallen neben dem Pogromgedenken auch die Öffnung des Jüdischen Friedhofs am Volkstrauertag (15. November) und die Verlegung von Stolpersteinen am 28....

  • 06.11.20
  • 59× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.