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Tschernobyl
Bürgermut mit Folgen

Die Sperrzone um den explodierten Reaktorblock von Tschernobyl darf nur mit Passierschein befahren werden. | Foto: epd-bild/Karsten Packeiser
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  • Die Sperrzone um den explodierten Reaktorblock von Tschernobyl darf nur mit Passierschein befahren werden.
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Die Reaktorkatastrophe jährt sich zum 40. Mal. Der Unfall ist das bislang schwerste Unglück in der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die Folgen: verstrahlter frischer Salat im Schulessen der DDR und das Aus aller Kernkraftwerke in Ostdeutschland.

Von Bettina Röder

„Tschernobyl saß mir im Nacken.“ Sebastian Pflugbeil schaut durch die randlose Brille. Es war Anfang 1990, erzählt er. Noch immer kamen verheerende Folgen ans Tageslicht. Atompolitik hat den Physiker schon früher interessiert. So auch die DDR-Kernkraftwerke, die unter sowjetischer Aufsicht standen. Da kam die Anfrage, ob er für die Opposition bereit sei, als Minister in die Modrow-Regierung zu gehen.

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