Äthiopien und Eritrea beenden Krieg

Addis Abeba/Frankfurt a.M. (epd) – Äthiopien und Eritrea haben ihren 20 Jahre dauernden Krieg offiziell für beendet erklärt. Der eritreische Präsident Isaias Afewerki und der neue äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed unterzeichneten am Montag eine Vereinbarung, in der beide Länder versprechen, unter anderem auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet zusammenzuarbeiten. Zahlreiche afrikanische Regierungen gratulierten, die beiden Länder könnten ein Vorbild in Afrika sein, hieß es. Ahmed hatte nach seiner Wahl einen Politikwechsel eingeläutet und den Friedensvertrag akzeptiert, der die Kämpfe im Jahr 2000 beendete und die Stadt Badme Eritrea zusprach. Bis Anfang Mai hatte Äthiopien den Rückzug seiner Truppen aus besetzten Gebieten in Eritrea stets abgelehnt, beide Länder blieben verfeindet.
Der Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea gilt als einer der längsten und tödlichsten Grenzkonflikte in Afrika. Eritrea ist ein stark militarisiertes Land und rechtfertigte den Aufbau der Armee bisher mit der Bedrohung durch das Nachbarland. Die Militärpflicht. die oft auf unbestimmte Zeit ausgedehnt wird, ist einer der Gründe, warum viele Eritreer nach Europa fliehen.

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Online-Redaktion aus Weimar

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