Oft vergessen: Vor 80 Jahren setzte sich Paul Schneider für jüdische Mitgefangene ein
Die Bergpredigt im Konzentrationslager

Im November wurde vielerorts an die schrecklichen Pogrom-Ereignisse vor 80 Jahren gedacht. Bei all dem berechtigten Erinnern wird der Einsatz des Buchenwald-Häftlings Paul Schneider für Juden leicht vergessen.
Nach vier Gestapo-Haftzeiten zwischen 1934 und 1937 wird der rheinische Pfarrer als politischer Häftling Ende November 1937 in das KZ Buchenwald überführt, weil er sich nicht der Nazi-Ideologie beugte. Fünf Monate später verweigert er am 20. April 1938 das Grüßen der Hakenkreuzfahne. Als Strafe wird er in den Arrest gesperrt und bleibt dort bis zu seiner Ermordung am 18. Juli 1939. Schneider lässt sich nicht einschüchtern. Gott gibt ihm Kraft und Mut. Die Mithäftlinge sind seine Gemeinde. Er ruft durch das Zellenfenster Bibelworte, Trost und Ermutigung, klagt die SS und ihre mörderischen Taten an. Schläge, Folter, Qualen folgen. So wird er zum »Prediger von Buchenwald«. ...

Von Elsa-Ulrike Ross

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