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Das gute, neue Ja(hr)

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Von Inge Wollschläger

Derzeit ist man immer noch damit beschäftigt, Menschen rasch ein „gutes, Neues Jahr“ zu wünschen, bevor die Tage wieder länger werden. Da fiel mir auf: Das „Jahr“ und ein „Ja“ hört sich für unsere Ohren nahezu gleich an. Wie wäre es, wenn man daraus ein Ja macht – gleichsam für einen selbst?
Es gibt viel Literatur darüber, wie man mit dem „Ja zu sich“ vorgehen sollte. Wie wichtig die Selbstliebe ist. Wie ein „Ja zu mir“ oft mit dem „Nein zum anderen“ verbunden wäre. Und selbst in der Bibel heißt es nicht: Liebe deinen Nächsten, und dann, irgendwann dann kommst du selbst dran. Auch hier steht die Eigenliebe vor allem anderen. Ein Thema also, das es offensichtlich schon immer gab. Es scheint aber nicht ganz so einfach zu sein.
Es ist dieses Annehmen und Akzeptieren von dem, was ist. Es ist ein ehrlicher Blick in den Spiegel und das Loslösen von der Suche nach der Rettung, die sich irgendwo da draußen befinden muss. Im neuen Auto oder einem größeren Haus, den schickeren Freunden oder dem leckersten Schwarzwälderkirschtortenrezept.
Nun könnte man meinen, wir Christen seien fein raus aus der Nummer. Wo wir doch tatsächlich jemanden haben, der unsere Rettung und die Erlösung ist. Trotzdem fühlen sich viele Menschen wertlos. Dann muss man sich anstrengen. Mehr oder weniger essen, häufiger dem Nachbarn helfen, frommer beten oder mehr Geld verdienen. Nie scheint es zu reichen.
In einem der „Christen-Schlager“ meiner Jugend heißt es: „Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur. Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.“ Wann immer wir eher ein „Nein“ als ein „Ja“ zu uns sagen, könnten wir dieses Lied summen. Denn Gott hat „Ja“ zu uns gesagt.

Autor:

Online-Redaktion

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