Ökumene
Bischöfe erwarten frommen und politischen Katholikentag

Der Bischof der gastgebenden Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fuerst und die Präsidentin des Katholikentags und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp
  • Der Bischof der gastgebenden Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fuerst und die Präsidentin des Katholikentags und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp
  • Foto: epd-bild / Gerhard Bäuerle
  • hochgeladen von Beatrix Heinrichs

Bonn (epd) - Die katholischen deutschen Bischöfe haben zur Teilnahme am Katholikentag im Mai in Stuttgart aufgerufen. Man sei zuversichtlich, dass der 102. Deutsche Katholikentag trotz aller Krisen in Kirche und Gesellschaft Ausdruck der Vitalität des kirchlichen Lebens sein wird, teilte die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit: «Nachdenklich und fröhlich, fromm und politisch zugleich.» Das größte katholische Laientreffen findet vom 25. bis 29. Mai statt.

Katholikentage seien wichtige Orte der Begegnung über die Grenzen von Pfarreien und Bistümern hinaus, hieß es weiter. Sie böten Gelegenheit zum Austausch mit anderen gesellschaftlichen Akteuren aus Politik und Wissenschaft sowie Wirtschaft. Nach einer langen Zeit der Corona-Pandemie seien zudem wieder Begegnungen möglich.

Unter dem Leitwort «leben teilen» finden in Stuttgart zahlreiche Podien, Workshops und andere Begegnungsformate statt. Die großen Gottesdienste an Christi Himmelfahrt und am Katholikentagssonntag werden zusätzlich im Rundfunk übertragen. Nach wie vor sei eine Anmeldung zum Katholikentag möglich.

Wie bei vergangenen Katholikentagen bitten die Bischöfe um eine Sonderkollekte für den Katholikentag in den Gottesdiensten am 21. und 22. Mai 2022. In ihrem Aufruf betonen die Bischöfe, dass das Leben auf Solidarität angelegt sei, was sich im Motto des Katholikentags zeige: «Teilen - das können nur wir Menschen. Wohin wir auch schauen, erkennen wir, wie lebenswichtig und oft genug lebensnotwendig es sein kann, materielle Dinge oder unsere Zuwendung, unsere Zeit oder unser Wissen mit andern zu teilen.»

Autor:

Online-Redaktion

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