Sanierung

Beiträge zum Thema Sanierung

Kirche vor Ort
2 Bilder

Elf Sandsteinfiguren werden restauriert
Das Schattendasein beenden

Von Uwe Kraus Nach Jahrzehnten sollen die historischen Pfeilerfiguren des Halberstädter Doms zurück an ihren ursprünglichen Platz kehren. Die elf Sandsteinskulpturen aus dem 19. Jahrhundert, die einst das Hauptschiff und die südliche Querhausempore zierten, fristeten zuletzt unter der Südempore des Doms ein  Schattendasein. Nun plant die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, das Figurenensemble schrittweise zu restaurieren und wieder auf den dafür vorgesehenen Konsolen zu präsentieren. Die...

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Holzkirche Elend
Kirche gehört nicht der Kirche

Deutschlands kleinste Holzkirche steht in Elend im Kirchenkreis Halberstadt. Dass sie umfänglich saniert werden konnte, ist dem Einsatz von Familie Förster zu verdanken. Von Uwe Kraus Im Jahr 2019 saßen Isolde Förster und ihr Mann Ulrich auf der Bank unweit des Kirchleins von Elend. Das Gotteshaus wirkte durch die uralten Eichen nebenan vergrünt, Moos hatte von der Wetterseite Besitz ergriffen. „Unsere Kirche braucht Farbe“, stellte das Paar fest. Pfarrer Ernst Wachter von der Evangelischen...

  • 28.10.25
  • 1
Kirche vor Ort

Stiftung Neinstedt
Wo der Grundstein der Einrichtung liegt

Im Jahr 1850 erwarben die Gründer der Evangelischen Stiftung Neinstedt, Marie und Philipp von Nathusius, den Lindenhof. Von Uwe Kraus Er gilt als Ursprung des diakonischen Handelns in Neinstedt. Das Gebäude mit der Fachwerkfassade kann Baugeschichte erzählen: Ein Viehstall war es, 1860 sei ein Betsaal eingebaut worden, es war kürzlich noch Ort der Ausbildung für Diakone, und es war im wahrsten Wortsinne ein Wackelkandidat. Zwar fand sich kein Schwamm im Gebälk des Brüderhauses, aber so manche...

  • 29.06.24
Kirche vor OrtPremium

Halberstadt: Im Einsatz für den Dom
Mit Ehrfurcht vor der Aufgabe

Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus ist eine Dauerbaustelle und soll Joch für Joch saniert werden. Besondere Verantwortung dafür hat Architekt Carsten Sußmann. Von Uwe Kraus Ich bin fünf Meter neben dem Magdeburger Dom aufgewachsen, meine Eltern wohnen da noch immer. Selbst unser Büro sußmann+sußmann in einem mittelalterlichen Wehrturm steht in Sichtweite des Gotteshauses“, sagt Carsten Sußmann. Das Büro hat seine Mutter vor 31 Jahren gegründet, und nach dem Studium ist er dann 2002...

  • 24.02.24

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