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Olejnicki

Beiträge zum Thema Olejnicki

Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Ein helles Wort im dunklen Raum

Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Johannes 3, Vers 14b-15 Die Kapelle ist voll. Zu viele Menschen für einen Abschied, der keiner sein sollte. Eine junge Frau ist gestorben. Viel zu früh. Von Martin Olejnicki Draußen knirscht Schnee unter Schuhen, drinnen sitzt man dichter als sonst. Manche starren auf die Blumen, andere ins Leere. Die Worte wirken tastend, die Stille schwer. Vorn ein Fenster. Ein Gesicht: Jesus. Hell, fast zu hell....

  • 28.03.26
Glaube und Alltag
Foto: epd-bild/Heike Lyding
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Wort zur Woche
Dienst zwischen Küche und Wohnzimmer

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20, Vers 28 Wenn Gäste kommen, beginne ich meistens sehr entspannt. Alles ist vorbereitet, der Tisch gedeckt, die ersten Gespräche laufen. Doch es dauert nicht lange, bis ich wieder in der Küche stehe. Von Martin Olejnicki Noch schnell etwas holen, ein Getränk anbieten, etwas wegräumen. Ich pendle zwischen Küche und Wohnzimmer, zwischen Tun und Dabeisein....

  • 23.03.26
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Wo der Graben zum Fundament wird

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Römer 12, Vers 21 Mein christliches Selbstbewusstsein trägt ja manchmal nicht unwesentlich zu einer gewissen Überheblichkeit bei. Und der in den vergangenen Jahren viel zitierte und meistens sicher auch mutmachend gesprochene Vers von Paulus trägt ebenfalls diesen Keim in sich. Von Martin Olejnicki So oft hab ich ihn bei Versammlungen, Andachten und Demonstrationen auf der Straße gesprochen. Irgendwann ist er mir das...

  • 19.10.24
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Klassenarbeit als Demutsübung

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, Vers 8 So, jetzt sollte alles klar sein. Warum melden Sie sich? Es dürfte eigentlich keine Fragen mehr geben.“ Ich erinnere mich noch genau an diese Momente während einer Klassenarbeit bei dieser einen Lehrerin. Es gab immer ein kurzes Zeitfenster für Rückfragen zu den Aufgaben, dann sollte Ruhe sein. Das hat zu hohem Frust auf beiden...

Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Warum der Teufel kein Imageproblem hat

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1 Johannes 3, Vers 8b Die Masken sind gefallen. Die Zeit der Verkleidungen ist vorbei. Das rot-schwarze Kostüm und der Haarreif mit den Hörnern, sie verschwinden wieder im Schrank. Jetzt ist Fastenzeit. Von Martin Olejnicki, "Denn dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre." Der Teufel hat längst kein Imageproblem mehr. In den Karnevalsumzügen war er landauf, landab hundertfach...

  • 25.02.23
Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Berg- und Talfahrt der Gefühle

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden,was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18, Vers 31 Es geht wieder bergauf. Dieser in unserem Sprachgebrauch eher positiv besetzte Ausspruch, er bekommt vor dem Hintergrund dessen, was Jesus da in Jerusalem droht, einen bitteren Beigeschmack. Von Martin Olejnicki Und mit ähnlich gemischten Gefühlen gehe ich auch in diese Woche. Sie bringt den Rosenmontag und den Aschermittwoch. Eine Berg- und...

  • 18.02.23
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Gott sei Dank nicht der Mathelehrer

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja, 43, Vers 1 Von Martin Olejnicki, Pfarrer in Bernburg OT Preußlitz »Martin, bitte!« Ich zuckte sofort und heftig zusammen, wenn ich meinen Namen hörte. In der Schule war das nämlich so eine Sache, wenn man da mit Namen gerufen wurde – die besondere Steigerungsform war dann noch der volle Name inklusive Nachname – dann hieß das nichts Gutes....

Glaube und Alltag

Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils. 2. Korinther 6, Vers 2 Von Martin Olejnicki, Pfarrer in Bernburg-Preußlitz Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht du? Bei diesen Fragen denkst du wahrscheinlich sofort an Sänger Rio Reiser (»Wann?«), aber ich meine damit die Zeit der Gnade. Schau dich doch mal um. Schau in die Gesichter der Menschen um dich herum. Sieh dir all die lachenden, all die traurigen, all die müden und all die unsicheren Gesichter an. In jedem...

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