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Gedenktag für verstorbene Kinder
Gemalte Sterne

Larissa Reinboth beugt sich leicht nach vorn. Vor ihr auf dem Schreibtisch liegt das Bild eines Babys. Die 31-jährige Illustratorin hat es gezeichnet. Mit schnellen Bewegungen führt sie einen schwarzen Kreidestift über das goldbraune Papier. Dann hält sie inne, entdeckt eine unfertige Stelle und zieht dick einen schwarzen Strich nach.
Der Säugling auf ihrer Zeichnung starb kurz nach seiner Geburt. Ein „Sternenkind“. Die Künstlerin gibt ihm auf dem Papier seine Lebenslinien zurück. „Man sieht schon das Individuum. Es ist gestorben, von ihm lebt kein zweites auf dieser Welt, nicht zuvor und nicht danach.“ Vielleicht sei es das, was für Eltern so schwierig ist. „Es gibt kein Ersetzen.

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Autor:

Beatrix Heinrichs aus Jena

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