Lengfeld
Kultursommer geht zu Ende

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Ein Sommer der Kultur liegt hinter den Lengfeldern und ihren Gästen.  Die Protagonisten der hiesigen Kulturkirche haben fünf Monate lang ein abwechslungsreiches Programm für jeden Geschmack geboten.

Da gab es Lengfelder Heimatgeschichten in Bild und Ton genauso wie abenteuerliche Reiseberichte, da gab es Rockmusik genauso wie sanftere Klänge, da gab es exotische Kochversuche genauso wie deftige Brotzeiten. Der „Tag des Denkmals“ bildete am vergangenen Sonntag den krönenden Abschluss des diesjährigen Kultursommers.  Natürlich ging es dabei um die Geschichte unserer Kirche und auch die des Dorfes und seiner Bewohner. Viel Aufmerksamkeit erhielten die landwirtschaftlichen Geräte, die die „Feldstein-Traktoristen“ extra für diesen Anlass aus ihren Scheunen geholt und um die Kirche herum aufgebaut hatten. Werkzeuge und Maschinen gaben Anlass zu manch einer Fachsimpelei und einen nostalgischen Blick frei auf die gute alte Zeit, auf das harte Tagwerk der Bauern und auf eine Landwirtschaft, die dereinst noch im Einklang mit der Natur gelebt wurde.  In ebendieser Tradition hatte die Kirmesjugend das alte Lengfelder Backhaus angeschürt und lud zu Zwiebelkuchen und Rahmdetschern ein. Hierfür brauchte es einen ganzen Tag fleißiger Vorbereitung, bei der unzählige Zwiebeltränen geflossen sein mochten.  Doch nicht nur die Lengfelder, sondern auch so manch weitgereister Gast hat sich die einheimischen Köstlichkeiten munden lassen.

In der Kirche wurde derweil eine Ausstellung mit Kollagen der Themarer Künstlerin Annette Mann eröffnet, die mit ihren Arbeiten das Thema „Umbrüche in Kunst und Architektur“ auf ganz eigene Weise bearbeitet hat. Die großformatigen Fotogeschichten verweben in diversester Kombination Ansichten, Draufsichten, Blickwinkel und kleine architektonische Kostbarkeiten,  die Annette Mann über die Jahre mit ihrer kleinen Digitalkamera und dem sicheren Gespür für das besondere Bild eingefangen hat.  Die Ausstellung wird noch bis Ende Oktober zu sehen sein.  Fulminanter Höhepunkt dieses Kulturkirchentages aber war zweifellos das herausragende Konzert des Duos „Jazznah“.  Die beiden Vollblutmusiker Ralf Kummer und Ulrich Hess begeisterten ihr Publikum mit einem Programm von ausgewählten Klassikern der Jazzmusik. Das rundum gelungene Repertoire reichte von Gershwin über Acker Bilk bis hin zu  Neil Young, zeugte von höchster musikalischer Qualität und war so mitreißend, dass es auch dem ungeübten Hörer den Rhythmus in die Beine trieb.

Am Ende des Tages wurden die Besucher noch mit selbstgebackenem Kuchen verwöhnt. Und so war dieses ganz besondere Kultursommerfinale für Genuss für alle Sinne.
Und wer nicht da war, hat's verpasst.

Renate Rau

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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