Schönbach: Gemeinde stemmt Kirchensanierung
Eine für alle, alle für eine

Stolz: Pfarrer Gunnar Peukert

Die Schönbacher haben es geschafft: Sie haben ihre Kirche gerettet. Zum Erntedankfest der Vereine wurde kürzlich der erste Gottesdienst in dem sanierten Gotteshaus im Kirchenkreis Greiz gefeiert.

"Ich bin froh, dass es geschafft ist und so gut geschafft ist", sagte Pfarrer Gunnar Peukert. Im Jahr 2013 sah es noch ganz anders aus: Die Kirche war in akuter Gefahr, denn im Kirchturm waren die Holzbalken teilweise verfault, einige fehlten bereits ganz. Es drohte der Einsturz des Turmes. Rund 220 000 Euro mussten aufgebracht werden, eine Riesenaufgabe für die Schönbacher. Finanzielle Unterstützung erhielten sie von der Stadt Greiz, der Landeskirche und dem Kirchenkreis. 30 000 Euro brachte die Kirchgemeinde Schönbach selbst auf. Das alljährliche Erntedankfest der Vereine trug mit Aktionen dazu bei, Geld für die Sanierung zu sammeln. Viele Eigenleistungen kamen hinzu, wie etwa das Freilegen des Kirchbodens unter dem Dach, das Aufräumen und vor allem das Reinigen danach. Im Mai 2018 wurde das Gerüst gestellt, danach begannen die Zimmererarbeiten. Auch an die Fledermäuse wurde wieder gedacht. Die Wochenstube der nachtaktiven Tiere befindet sich im Kirchboden. Durch eine Luke kommen sie nun jederzeit ins Innere.

Zum Erntedankfest sind sie alle aktiv: Sportvereine, Feuerwehren und die Dorffrauen. Die Kirchensanierung in Schönbach hat es gezeigt, sagt Pfarrer Gunnar Peukert: "Gemeinsam geht es besser, man kann viel mehr bewirken."

Simone Zeh

Autor:

Beatrix Heinrichs aus Jena

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