Weimar-Apolda
Auf neuen Pfaden
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In der Fastenzeit geht es nicht nur um Verzicht, sondern auch darum, gewohnte Pfade und Komfortzonen zu verlassen. Dieser Aspekt steht im Mittelpunkt einer ersten gemeinsamen Aktion im neu gegründeten Kirchenkreis Weimar-Apolda. Beim traditionellen Freitagspilgern der Kirchengemeinde Apolda sollen in diesem Jahr die neuen Kirchengemeinden erkundet werden.
Von Conny Mauroner
"Unsere Touren führen uns diesmal in den südlichen Kreis", erzählt Bernd Köhlmann, der die Pilgertouren organisiert hat. Die Etappen seien zwischen fünf und zehn Kilometer lang. Für die Versorgung unterwegs sei gesorgt.
Zum Auftakt waren gut 20 Pilger dabei. Noch stammen die Meisten von ihnen aus Apolda. „Aber vielleicht spricht es sich rum und wir können Mitstreiter aus dem gesamten Kirchenkreis gewinnen.“ Nach einer kurzen Andacht ging es mit dem Zug nach Mellingen. Dort stand ein Besuch der Dorfkirche St. Georg auf dem Programm. Knapp zehn Kilometer haben die Pilger zu Fuß zurückgelegt. Dabei seien gute Gespräche zustande gekommen. "Die Wenigsten von uns haben sich vorher gekannt. Aber wir kommen ins Reden, buchstäblich über Gott und die Welt."
Das Freitagspilgern versteht sich als niederschwelliges Angebot. "Ein paar unserer Mitstreiter haben gar nichts mit der Kirche am Hut. Was sie suchen, ist eine Aktivität in Gemeinschaft", erklärt Köhlmann. Am Ziel in Oberweimar angekommen, sind die Beine etwas schwer. "Der Geist aber ist leicht. Es hat mir so gutgetan. Ich habe neue Menschen kennengelernt und bin mit Sicherheit beim nächsten Mal wieder dabei", sagt eine der Pilgerinnen.
Die letzte Pilger-Etappe am 27. März führt mit dem Zug von Apolda über Weimar bis nach Hetschburg. Ab da geht es zu Fuß weiter auf den Paulinenturm bei Bad Berka.
8kirche-apolda.de Was sie suchen, ist eine Aktivität in Gemeinschaft.
Autor:Online-Redaktion |

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