Erntedank
Einübung in die Dankbarkeit
- Foto: epd-bild/Mika Preller-Pieroth
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Im Oktober feiern wir Erntedank. Dabei geht es nicht nur darum, für die Ernte auf den Feldern und in den Weinbergen zu danken, sondern die Dankbarkeit als Haltung einzuüben.
Von Anselm Grün
Die Dankbarkeit macht den Menschen angenehm. Das deutsche Wort „danken“ kommt von „denken“. Der undankbare Mensch denkt nicht richtig über sein Leben nach. Der römische Philosoph Cicero bezeichnet die Undankbarkeit als Vergessen. Ich vergesse, was mir Gott schon in meinem Leben geschenkt hat. Der dankbare bedenkt sein Leben und er denkt richtig über Gott und die Welt nach.
Wir tun uns schwer mit undankbaren Menschen. Wir erleben sie als unangenehme Menschen. In der Nähe undankbarer Menschen fühlt man sich unwohl. Man hat das Gefühl, dass man es ihnen nie recht machen kann.
Autor:Online-Redaktion |

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