"Vertragsarbeiter" in der DDR
Zugehörigkeit auf Zeit
- Madgermanes: Die ehemaligen DDR-Gastarbeiter aus Mosambik demonstrieren regelmäßig in der Hauptstadt Maputo. Nach dem Ende der DDR wurden sie zurückgeschickt – ohne den ausstehenden Lohn.
- Foto: epd-bild/Stefan Ehlert
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Sie kamen aus Afrika, um Facharbeiter zu werden, wurden aber zunehmend als Billigarbeiter ausgenutzt. Mit „Von Luanda und Maputo nach Ost-Berlin“ hat Marcia C. Schenck ein wichtiges Buch geschrieben. Die Professorin für Globalgeschichte an der Universität Potsdam legt die erste Monografie vor, die sich aus Sicht der Migranten mit dem komplexen Thema befasst.
Von Uwe Kraus
Das Lesen bereitet Schmerzen, es ist kein unterhaltsames Rückschaubuch mit einem nostalgischen Schlag Ostalgie, sondern ein auf hohem wissenschaftlichen Niveau entstandenes Werk von rund 350 Seiten mit umfangreicher Bibliografie und 650 Fußnoten. Wenige Autoren haben sich in den vergangenen Jahrzehnten vor Ort so intensiv mit afrikanischer Migrationsgeschichte befasst wie Marcia C. Schenck.
Autor:Uwe Kraus |
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