Menschen der Woche
Weihnachten soll kein neutrales Fest sein

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Berlins Staatssekretärin Sawsan Chebli meint, dass das Weihnachtsfest nicht aus Rücksicht auf andere Religionen zum neutralen Fest werden sollte. Die SPD-Politikerin warb für eine allgemeine Toleranz gegenüber religiösen Bräuchen. "Ich möchte keine Umbenennungen, oder dass zwanghaft verzichtet wird", sagte sie mit Blick auf Berliner Schulen, die aus Rücksicht auf die multikulturelle Schülerschaft statt einer Weihnachtsfeier ein Lesefest anbieten. "Es ist eine Bereicherung, andere Kulturen kennenzulernen. Man kann auch zum Zuckerfest oder zu Chanukka zusammen etwas machen."

Für Marco Rose, Trainer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, ist das Fest der Geburt Jesu ein zentrales Element im Leben. Der Glaube gebe ihm Ruhe und Kraft. "Weihnachten ist für mich als Christ etwas ganz Elementares. Das feiere ich auch bewusst im Kreis meiner Familie", sagte der 43-Jährige. „Das ist mir tatsächlich etwas Heiliges." Zum Glauben gekommen sei er erst als Fußballprofi in Mainz, berichtete der gebürtige Leipziger. In seiner Heimat sei Religion kein Thema gewesen.

Die ehemalige Direktorin des Predigerseminars in Wittenberg, Hanna Kasparick, wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die 65-Jährige habe sich im Predigerseminar nicht nur der qualitätsvollen Ausbildung der Vikarinnen und Vikare gewidmet", sondern sich auch "weit über ihre beruflichen Pflichten hinaus" engagiert, hieß es. So habe sie dazu "beigetragen, dass das Reformationsjubiläum 2017 zu einem Erfolg für die Lutherstadt und Sachsen-Anhalt wurde". Sie habe zudem die Sanierung des Schlosskirchenensembles erfolgreich begleitet.

Benediktinermönch und Bestseller-Autor Anselm Grün hat sich zu seinem 75. Geburtstag ein kleines Geschenk gemacht: Er hat Madeleine Delbrêls «Der kleine Mönch im Alltag» neu gedeutet. Die Sinnsprüche der 1904 geborenen Pariser Sozialarbeiterin begeistern seit 50 Jahren die Leser. Sie beschäftigen sich augenzwinkernd mit den Herausforderungen im Alltag von Christen. Der kleine Mönch werde «zur humorvollen Identifikationsfigur für jeden Christen», so Grün.

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Online-Redaktion aus Weimar

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