Welthunger-Index: Mehr Hungersnöte

Aus aller Welt Berlin (epd) – Konflikte und Kriege lassen Hungersnöte weltweit zunehmen. Wie die Präsidentin der Welthungerhilfe, Marlehn Thieme, bei der Vorstellung des Welthunger-Index 2021 vergangene Woche sagte, litten 2020 etwa 811 Millionen Menschen weltweit an chronischem Hunger – sie nahmen also dauerhaft weniger Nahrung auf, als ihr Körper brauchte. Verschlimmert wird die Lage in Konfliktregionen und armen Ländern durch die Folgen der Corona-Pandemie und die Klimakrise sowie weniger Lebensmittelimporte und höhere Preise. In armen Ländern geben Menschen 60 bis 80 Prozent des Einkommens für Nahrungsmittel aus – bei steigenden Preisen werde also weniger gegessen. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zeigte sich darüber besorgt: «Hunger ist Mord.» Er wies darauf hin, dass es Wissen und Technologie gebe, um «alle Menschen satt zu machen».

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Online-Redaktion

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