Ukraine-Krieg
Brandschäden an Höhlenkloster
- Foto: epd-bild / RUFO/Andre Ballin
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Frankfurt a.M. (epd). Das Kiewer Höhlenkloster (Kyivo-Pecherska Lavra), das infolge eines russischen Luftangriffs Brandschäden erlitten hat, gehört seit 1990 zum Unesco-Welterbe. Die vom 11. bis 19. Jahrhundert gewachsene Klosteranlage mit ihren Kirchen, Glockentürmen und berühmten Höhlenklöstern gilt als eines der bedeutendsten Zentren des orthodoxen Christentums in Osteuropa.
Zu ihren wichtigsten Bauwerken zählt die Entschlafungs-Kathedrale, die als Hauptkirche des Klosters das geistliche Zentrum der Anlage bildet. Sie wurde bereits im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. Zwischen 1999 und 2000 wurde die Kathedrale wieder aufgebaut - im Stil des ukrainischen Barocks des späten 18. Jahrhunderts.
Seit 2023 steht das Kloster wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf der Liste des gefährdeten Menschheitserbes. Nach Unesco-Angaben zeugt die Anlage von den über Jahrhunderte gewachsenen byzantinischen Kulturtraditionen der Kiewer Rus.
Die Höhlenklöster mit ihren unterirdischen Gängen und Grabstätten sind ein prägendes Merkmal der Anlage und machten das Kloster über Jahrhunderte zu einem bedeutenden Pilgerort.
Autor:Online-Redaktion |

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