Das G+H-Sommerinterview
Beten am Ende der Welt
- Eisscholle statt Bürostuhl: Julia Wenzel fährt seit acht Jahren zur See. Einsamkeit im ewigen Eis kenne sie nicht, sagt sie. Von den Menschen bis zur Forschung sei jede Reise besonders.
- Foto: Monika Brändli
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Julia Wenzel arbeitet als Meteorologin auf dem Forschungsschiff “Polarstern”. Mehrere Monate im Jahr ist die 38-Jährige aus dem sächsischen Radebeul in der Arktis und der Antarktis unterwegs. Ihre Arbeit, sagt sie im Gespräch mit Maxi Konang, habe die Perspektive auf ihren Glauben verändert.
Sie fahren bereits seit acht Jahren zur See. Wie muss man sich Ihren Arbeitsalltag vorstellen?
Julia Wenzel: Etwa die Hälfte des Jahres bin ich auf See, die andere Hälfte habe ich frei. Ich baue so viele Überstunden auf, weil ich jeden Tag arbeite. Ich habe unterschiedliche Einsätze im Jahr und bin jeweils zwei bis drei Monate auf See. Genauso lange habe ich dann frei.
Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?
Die Tage sind relativ ähnlich.
Autor:Online-Redaktion |
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