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Das Wunder von Dresden
Ein großes Familientreffen

Wallfahrtstag: Auf der Dresdner Festwiese im Großen Garten fand der Abschlussgottesdienst statt. Papst Johannes Paul II. durfte selbst nicht teilnehmen, entsandte aber stellvertretend Joseph Kardinal Ratzinger und übermittelte Grußworte an die Katholiken in der DDR | Foto: Bistum Dresden-Meißen
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  • Wallfahrtstag: Auf der Dresdner Festwiese im Großen Garten fand der Abschlussgottesdienst statt. Papst Johannes Paul II. durfte selbst nicht teilnehmen, entsandte aber stellvertretend Joseph Kardinal Ratzinger und übermittelte Grußworte an die Katholiken in der DDR
  • Foto: Bistum Dresden-Meißen
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Christen hatten es in der DDR nicht leicht. Oft musste man gesellschaftliche Nachteile wegen seines Glaubens in Kauf nehmen. Glaubensstärkend waren da Treffen, wie das 1987 in Dresden, zu dem 100 000 Gläubige kamen.

Von Roland Müller

Katholisch zu sein und seinen Glauben zu leben, war in der DDR ein Wagnis. Denn Christen hatten im sozialistischen Deutschland viele Nachteile: Sie konnten oft nicht studieren, ihre Berufe nicht frei wählen und waren gesellschaftlich isoliert. Auch größere öffentliche Versammlungen der Kirche waren verboten. Dies änderte sich jedoch in den letzten Jahren der DDR: Vom 10. bis 12. Juli 1987 fand in Dresden ein historisches Katholikentreffen statt, mit 100 000 Teilnehmern.

Die Besucherzahl übertraf sogar die Erwartung der Organisatoren.

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