Gegenwind im Leben
Petrus blickt auf Jesus
- hochgeladen von E.F. Johannes Haak
Wer kennt es nicht? Man strengt sich an und will Gutes voranbringen, aber andere arbeiten dagegen. Verbreiten eine ungute Stimmung. Starker Gegenwind kann bedeuten, dass wir Menschen nicht vergeben können. Die Verletzungen, die wir dabei erfahren, brechen immer wieder auf. Aggression, Wut, Eifersucht, Angst und Feigheit kommen hoch.
Gegenwinde bringen unser Leben ins Wanken. Es kostet viel Kraft, gegen sie anzukämpfen. Und dazu der Zweifel: „Hat Gott mich verlassen? Wo finde ich die Hilfe des Herrn?“
Mitten in der Nacht kommt Jesus den Jüngern auf dem unruhigen Wasser entgegen – völlig unerwartet. Das weckt zunächst Ängste. Da hören die Jünger Seine vertraute Stimme: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Wie gut ist es, Ihn zu hören und zu erkennen!
Schließlich.
Mit Vertrauen steigt Petrus aus dem Boot und geht auf dem Wasser wie auf festem Boden zu Jesus. Während Petrus auf Jesus blickt, erlebt er sich vom Wasser getragen. Kaum registriert er das aufgewühlte Wasser, beginnt er zu zweifeln. Aber Petrus ruft sofort und mit starker Zuversicht: „Herr, rette mich!“ Jesus streckt seine Hand aus und Petrus fällt nicht tiefer als in die Hand Jesu.
(Matthäus 14,22ff.)
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