Freitag vor 1
Unsere Seite 1 - Auf die gute Nachricht vertrauen
- hochgeladen von André Poppowitsch
Wie halten Sie es mit dem Medienkonsum? Gehören Sie auch zu denen, die morgens vor dem ersten Kaffee schon durch Nachrichtensender oder das Frühstücksfernsehen zappen oder abends nach dem Zähneputzen schnell noch durch den News-Feed bei Facebook scrollen?
Von André Poppowitsch
In unserer schnelllebigen Zeit werden wir jederzeit und überall mit Nachrichten versorgt. Die schönen und anrührenden Nachrichten kommen mit ebenso wenigen Klicks in unsere Wohnzimmer wie die kleinen und großen Katastrophen unserer Tage. Auch durch die Nutzung der sozialen Medien werden wir unfreiwillig mit Nachrichten konfrontiert und deren Algorithmen wollen vor allem eines – unsere Aufmerksamkeit. Ob das wirklich gut ist, mag bezweifelt werden.
Tobias Rothmund ist Professur für Kommunikations- und Medienpsychologie an der Universität Jena. Er hat in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung empfohlen, Zeiten für den eigenen Medienkonsum bewusst zu wählen und auf seine Psychohygiene zu achten.
Er riet davon ab, frühmorgens oder spätabends soziale Netzwerke zu nutzen oder Nachrichten zu konsumieren. „Morgens ist der Organismus durch digitalen Content schnell gestresst, von Grausamkeiten noch mehr. Wir müssen erst einmal hochfahren und uns langsam aktivieren“, sagte er. Spätabends wiederum nähmen Menschen Gesehenes schnell mit in den Schlaf.
Vertrauen Sie daher doch besser auf die gute Nachricht – zum Beispiel durch die Bibellese oder das Hören auf Losung und Lehrtext am Morgen. Oder Sie nehmen gemütlich bei einer Tasse Kaffee oder Tee die aktuelle „Glaube + Heimat“ zur Hand und schauen, welche guten Nachrichten wir für Sie zusammengetragen haben.
Gute Lektüre!
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Autor:André Poppowitsch |
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