Freitag vor 1
Nächster Halt: Gebet
- hochgeladen von André Poppowitsch
Sommerzeit ist Reisezeit – und wer mit Bus und Bahn im Urlaub unterwegs ist, wird so manches Stoßgebet gen Himmel geschickt haben, um halbwegs ohne Verspätungen durchzukommen.
Von André Poppowitsch
Dass öffentliche Verkehrsmittel regelmäßig mit kürzeren oder längeren Verspätungen unterwegs sind, ist keine Neuigkeit. Stockender Verkehr oder "Verzögerungen im Betriebsverlauf", ein beliebter Sammelbegriff für Störungen aller Art, sind die häufigsten Gründe.
Nicht so im niederbayerischen Ergolding. Hier hat ein Busfahrer im Juni während einer Linienfahrt einen mehrminütigen außerplanmäßigen Stopp eingelegt. Dahinter stand ein frommer Gedanke: Der Fahrer hielt, um zu beten.
„Wir respektieren den Glauben unseres Kollegen“, betonte das örtliche Verkehrsunternehmen, wies mit einer Entschuldigung für die Verzögerung aber zugleich darauf hin, dass Gebete während der Pausenzeiten erfolgen sollten.
Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Gebete erhört werden - ganz gleich, ob sie beim Nutzen von Bus und Bahn gesprochen werden oder für andere Dinge. Und ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der aktuellen Ausgabe.
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Autor:André Poppowitsch |
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