Evangelische Kirche Anhalts lädt ein
Hoffnungskulturfest in Dessau
- Bild vom Kirchentag 2017 in Dessau
- Foto: Evangelische Landeskirche Anhalts
- hochgeladen von Thomas Nawrath
Die Evangelische Kirche Anhalts ist mit rund 23.000 Mitgliedern die kleinste aller evangelischen Landeskirchen. Ende August soll in Dessau-Roßlau ein Kirchentag als Hoffnungskulturtag gefeiert werden.
Von Thomas Nawrath
Dessau-Roßlau. Die Evangelische Landeskirche Anhalts lädt am 30. August zu einem Hoffnungskulturfest nach Dessau-Roßlau ein. Geplant sei ein Kirchentag der kleinsten aller evangelischen Landeskirchen mit Konzerten, Gesprächen und Kinderprogramm, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Dessau-Roßlau mit.
- Plakat zum Kirchentag am 30. August 2026
- Foto: Evangelische Landeskirche Anhalts
- hochgeladen von Thomas Nawrath
„Ganz besonders in dieser unruhigen Zeit, in der wir als Kirche gesucht und geschätzt, angefragt und angefeindet werden, wollen wir uns und allen anderen sagen und zeigen: Kirche ist einladend, fröhlich, wertschätzend, bunt!“, sagte Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer. Die Anhaltische Kirche bleibe im Dorf und nah bei den Menschen. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt.
Zahlreiche Musikangebote beim Kirchentag
Der Kirchentag soll um 11 Uhr auf dem Dessauer Marktplatz mit einem Abendmahlsgottesdienst unter freiem Himmel beginnen, begleitet von einem großen Posaunenchor. Danach lädt die Landeskirche an über hundert Tischen zu einem kostenlosen Mittagessen ein. Gesprächsgäste aus ganz Deutschland hätten zugesagt, darunter die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, sowie die Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich.
Hoffnungskulturfest am 30. August
Beim Hoffnungskulturtag habe auch der musikalische Part große Bedeutung. Erwartet würden etwa Sebastian Krumbiegel von den Prinzen, Simon Becker, Annie Heger, Noise Noblesse und weitere Sänger. Zudem umrahmten zahlreiche Posaunenchöre den Tag musikalisch mit Konzerten auf dem Marktplatz, vor der Bahnhofsmission und dem Bauhaus-Museum umrahmen. Für die jüngsten Besucher gibt es eine Kindermeile und einen Kletterturm.
epd
Autor:Thomas Nawrath |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.