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Landessynode berät über Zukunftsfragen

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Erfurt (red). Mit einem Gottesdienst hat die dreitägige Frühjahrstagung der Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) begonnen. Das Gremium tagt bis zum 25. April im Landeskirchenamt in Erfurt. Im Mittelpunkt der Beratungen steht das Thema „Kirche – die zukünftige suchen wir …“. Angesichts sinkender Mitgliederzahlen, veränderter gesellschaftlicher Bedeutung und knapper werdender Ressourcen sollen Reformfragen diskutiert werden.

Auf der Tagesordnung steht zudem die zurückliegende Wahl der Gemeindekirchenräte. Im Fokus der Besprechungen sollen hier mögliche Vereinfachungen im Wahlverfahren stehen. Ein weiterer Debattenpunkt ist eine neue Ethikrichtlinie, die verbindliche Regeln für die seelsorgerliche Arbeit festlegt.

Der Landessynode gehören 84 Mitglieder an. Sie beraten Gesetze, verabschieden den Haushalt und wählen den Bischof oder die Bischöfin. Eine Legislaturperiode dauert sechs Jahre. Die Synodalen vertreten die Interessen der Ortsgemeinden und Kirchenkreise. In Mitteldeutschland sind das mehr als 3.000. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ist 2009 aus dem Zusammenschluss der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen hervorgegangen.

Das Kirchenparlament tritt in der Regel zweimal im Jahr zu einer mehrtägigen Sitzung zusammen. Traditionell tagt die Synode im Frühjahr im Kloster Drübeck im Harz. Wegen Umbaumaßnahmen dort wurde die Tagung ins Erfurter Landeskirchenamt verlegt.

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Online-Redaktion

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