Pfingsten
Keine falschen Kompromisse
- Farbglasfenster von Wilhelm Gerhard von 1955 in der Johanniskirche in Dessau mit Symbolen des Kirchenjahres: Weihnachten, Ostern, Pfingsten sowie Trinitatis Dreifaltigkeit
- Foto: epd-bild/Rainer Oettel
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Halbzeit: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ Die Jahreslosung für 2026 wurde im Januar gefeiert wie ein Popstar. Doch hält der Vers zur Jahresmitte noch, was er verspricht?
Von Karsten Wolkenhauer
Alles neu, das entsprach der Sehnsucht vieler Menschen, die zum Jahresende 2025 Bilanz gezogen und das Gefühl hatten, mehr erhofft zu haben vom vergangenen Jahr. Die ein Minus vor ihre mühsam und mit Tränen am Silvesterabend gezogene Jahresbilanz gesetzt hatten. Und dann diese Jahreslosung mit der Zusicherung, dass alles neu werden würde. Sofort Gedankenblitze dazu: Verpasste Chancen würden noch einmal eine Möglichkeit erhalten, Fehlentscheidungen würden korrigiert werden, Aussichtslosigkeiten und Hoffnungslosigkeiten würden in Zuversicht verwandelt werden.
Autor:Online-Redaktion |
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