Shoa

Beiträge zum Thema Shoa

Service + FamiliePremium
Eine Kopie des Tagebuchs der Anne Frank in einer Ausstellungsvitrine im Berliner Anne-Frank-Zentrum: Das Mädchen bekam das rot-weiße Buch, das eigentlich ein Poesiealbum ist, zu ihrem 13. Geburtstag.

Holocaust
"Liebe Kitty!"

Vor 80 Jahren begann Anne Frank, ihr Tagebuch zu schreiben. Wer es heute während des Ukraine-Kriegs liest, bekommt Gänsehaut. "Ich höre den anrollenden Donner immer lauter, der auch uns töten wird", schrieb das jüdische Mädchen, das letztlich im Konzentrationslager starb. Von Norbert Demuth Man stelle sich ein 13-jähriges Mädchen in einem Kellerversteck in der Ukraine vor – dann wird das Lesen des berühmt gewordenen Tagebuches der Anne Frank noch beklemmender, als es sowieso schon ist....

  • 12.06.22
  • 8× gelesen
Glaube und AlltagPremium

In Uniform und mit Davidsstern an der Halskette
Zwischen Truppe und Glauben

Die Jüdin Anne Ryan ist Soldatin bei der Bundeswehr. Sie sieht sich als Vermittlerin zwischen zwei Welten. Von Nina Schmedding Major Ryan erzählt als Jüdin von ihrem Weg zur Bundeswehr Anne Ryan kann sich noch genau an die Situation in ihrer Klasse erinnern, nachdem sie ihrem Lehrer unter vier Augen von ihren Berufsabsichten erzählt hatte, damals vor rund 20 Jahren. Sie besuchte die jüdische Oberschule in Berlin. "Stellt Euch vor: Anne will zur Bundeswehr", habe der Lehrer der Klasse verkündet....

  • 27.05.22
  • 13× gelesen
Aktuelles
Der Historiker Jens-Christian Wagner ist Direktor der Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora. Außerdem ist er Professor für "Geschichte in Medien und Öffentlichkeit" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Gedenken
"Der Schutzschirm unserer Gesellschaft ist brüchig"

Jens-Christian Wagner, Historiker an der Uni Jena und Leiter der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, kritisiert die zum Ritual erstarrte Gedenkkultur. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst forderte er echtes Reflektieren - denn dann werde klar, dass viele Faktoren, die den Nazis halfen, heute noch wirksam seien. Das Interview führte Nils Sandrisser.  epd: Herr Wagner, die Generation der Zeitzeugen des Nationalsozialismus stirbt gerade. Was macht das mit unserer Erinnerung an...

  • Weimar
  • 25.01.22
  • 33× gelesen
  • 1
Aktuelles
An der Gedenkplakette legten Benjamin-Immanuel Hoff (links), Claudia Roth und Philipp Neumann-Thein Kränze nieder.
4 Bilder

Erster Außentermin in Buchenwald
Kulturstaatsministerin setzt Zeichen

Die neue Kulturstaatsministerin des Bundes, Claudia Roth (Grüne), hat am zweiten Tag im Amt die Gedenkstätte Buchenwald besucht. In einem Pressestatement betonte sie, dass die Erinnerung an die NS-Diktatur auch in Zukunft bewahrt werden müsse. Schon der Name lässt erschaudern: Blutstraße. So heißt die wesentliche Verbindungsstrecke zwischen Weimar und Buchenwald. 1938 bis 1939 durch Häftlinge des Arbeitslagers errichtet, ist sie bis heute für viele Besucher der KZ-Gedenkstätte der erste...

  • Weimar
  • 10.12.21
  • 86× gelesen
FeuilletonPremium
Frühlingsgefühle im Spätherbst: Erst haben sie nur Bücher getauscht, dann liebevolle Blicke. Éva und Bandi, beide Shoa-Überlebende, finden im hohen Alter die große Liebe. In seiner Ahnungslosigkeit aber sei Bandi eine harte Nuss gewesen, schildert Éva im Dokumentafilm "Das dritte Leben".
4 Bilder

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte
Wenn das Leben mit 96 neu beginnt

Achava: Die 96-jährige Éva Fahidi-Pusztai, die Auschwitz überlebte, und der 88-jährige Andor "Bandi" Andrási, der in der Shoa seinen Vater verlor, erzählen im Film »Das dritte Leben« über ihre späte Liebe. Im Gespräch mit Doris Weilandt berichtet Regisseurin Eva Stocker-Füzesi, wie es ist, Vertraute und Zeugin dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte zu sein. Frau Stocker-Füzesi, Ihr Film handelt von einer besonderen Liebe im Alter. Wie kamen Sie auf das Thema? Eva Stocker-Füzesi: "Wer...

  • 09.09.21
  • 80× gelesen
  • 1
Aktuelles
Unterhalb des Glockenturms des KZ-Buchenwald wurden die Schlittenspuren gefunden. Dort befinden sich auch die Ringgräber, in denen Tausende KZ-Häftlinge verscharrt wurden.

Gedenkstätte Buchenwald
Rodelspuren auf KZ-Gräbern

Mit einer drastischen Meldung wandte sich die Leitung der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora an die Medien: Während das Weimarer Umland unter einer weißen Schneedecke liegt, sind am Hang der Gedenkstätte die Spuren von Schlittenkufen zu sehen.  Im Bereich des Hangs am Mahnmal ist ein Friedhof. Sogenannte Ringgräber sind die letzte Ruhestätte mehrerer Tausend Leichen von KZ-Häftlingen. "Letztes Wochenende war viel los, viele Schlittenspuren wurden auf den Gräbern gefunden und der...

  • Weimar
  • 15.01.21
  • 228× gelesen
  • 1
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.