150 Ansichten zu Frieden und Gerechtigkeit
Kunstausstellung auf Tour
- Persönliche Botschaften zu Frieden und Gerechtigkeit gestalteten insgesamt 150 Menschen aus zehn Ländern in Skizzenbüchern für die Wanderausstellung "Justice. Peace. Imagination".
- Foto: Thomas Nawrath / EKM
- hochgeladen von Thomas Nawrath
Ihre Ansichten zu Gerechtigkeit und Frieden haben 150 Menschen aus zehn Ländern in Skizzenbüchern visualisiert. Die Kunstwerke werden bis November an verschiedenen Orten in Mitteldeutschland ausgestellt.
Magdeburg. Eine ungewöhnliche Ausstellung über Gerechtigkeit und Frieden wird bis November in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zu sehen sein. Unter dem Titel "Justice. Peace. Imagination" zeigt das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Skizzenbücher (englisch Sketchbook) von 150 Menschen. Sie kommen aus Indien, Tansania, England, Schweden, Belarus, Kuba, Kroatien, Italien, der Ukraine und Deutschland, sagte die Leiterin des Projektes, Miriam Kähne, bei der Voreröffnung in Magdeburg.
- Persönliche Botschaften zu Frieden und Gerechtigkeit gestalteten insgesamt 150 Menschen aus zehn Ländern in Skizzenbüchern für die Wanderausstellung "Justice. Peace. Imagination".
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Leider hätten die aktuellen Kriege auch die Ausstellung beeinflusst: Etwa aus den Kriegsländern Syrien und Libanon hieß es, "dass die Skizzenbücher es nicht zurück zu uns geschafft haben", ergänzte Kähne. Ein Buch aus Kuba sei noch auf dem Weg.
Lebensgeschichten und Friedenssehnsucht
Die Ausstellung geht jetzt auf Tour durch Mitteldeutschland: Erste Station ist vom 2. bis 8. April die Peter- und Paul-Kirche in Naumburg, vom 21. bis 30. April folgt Erfurt und vom 4. bis 8. Mai geht es in die Brüderkirche in Altenburg. Weitere Ausstellungsorte seien unter anderem Salzwedel, Magdeburg, Wittenberg und Dresden.
Zur Voreröffnung waren auch Schulkinder der Evangelischen Grundschule Magdeburg mit Schulpfarrerin Gabriele Herbst gekommen. Sie hatten länger über Frieden und Gerechtigkeit gesprochen und in ihren Skizzenbüchern dargestellt, wie eine gerechte und friedvolle Welt aussehen könnte. Andere hätten ihre individuelle Geschichte dargestellt, so eine Malgruppe von politisch Verfolgten in der DDR. Damit sei eine wahre "Bibliothek mit Einblicken in die unterschiedlichsten Lebenswelten" entstanden.
- Zu den Gästen der Voreröffnung in Magdeburg zählten auch EKM-Regionalbischöfin Bettina Schlauraff und die Schulpfarrerin der Evangelischen Grundschule Magdeburg, Gabriele Herbst.
- Foto: Thomas Nawrath / EKM
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epd
Autor:Thomas Nawrath |
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