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Flucht und Vertreibung
Zwischen Hunger und Hoffnung
- Ida Keller-Taubmann: Die Autorin wurde 1948 im sibirischen Leninsk-Kuznezkiy als älteste Tochter russlanddeutscher Eltern geboren.
- Foto: Constanze Alt
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Der sowjetische Erlass zur Deportation der deutschen Minderheit aus ihren angestammten Gebieten an der Wolga jährt sich 2026 zum 85. Mal. Die Geraer Baptistin Ida Keller-Taubmann erinnert in einem sehr persönlichen Buch an das Leid der Menschen.
Von Constanze Alt
„Hätten sie doch geahnt, was sie erwartet“, schreibt Ida Keller-Taubmann in ihrem Buch „Erinnerungen an ein Leben in Sibirien“, das die Geschichte ihrer Familie über mehrere Jahrhunderte erzählt. Die Vorfahren der in Gera lebenden Russlanddeutschen waren im 18. Jahrhundert von ihrer Heimat in Ostpreußen aus dem Ruf Katharinas der Großen gefolgt und an die Wolga übergesiedelt. Die preußischstämmige Zarin hatte in den deutschen Fürstentümern um Auswanderungswillige geworben.
Autor:Online-Redaktion |
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