Vom Grenzraum zum grünen Band
Im und am Todesstreifen leben
- Zonengrenze in Sicht: Blick von der Westseite auf die DDR-Grenzanlagen in Stapelburg
- Foto: Grenzmuseum Schifflersgrund, Sammlung Werner Silla
- hochgeladen von Online-Redaktion
Mit ihren "Interdisziplinären Entdeckungen im Harzort Stapelburg" werfen die Herausgeber Justus Vesting und Sarah Schröder keinen globalen Blick auf Lebensräume entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“. Sie legen dagegen eine lokale Tiefenbohrung vor.
Von Uwe Kraus
In den Buchregalen stehen bändeweise Erinnerungen an die „Staatsgrenze West“, mehr oder minder verklärende Berichte über den „Ehrendienst am Kanten“ und Wanderbücher entlang des heutigen Biotops am Grünen Band. Dort ziehen sich quer über neun Bundesländer Rückzugsorte und Wanderkorridore für über 1200 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig wuchs eine lebendige Erinnerungslandschaft, die auf die Überwindung der innerdeutschen Teilung weist.
Autor:Uwe Kraus |
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