Kirchweih in Sonneberg
Aufschub hat fast Tradition

Stadtkirche St. Peter in Sonneberg

Sonneberg (red) - Die für das Pfingstwochenende geplanten Feierlichkeiten anlässlich der 175. Kirchweih der Stadtkirche St. Peter in Sonnenberg werden aufgrund der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben. Zum Festgottesdienst am Pfingstsonntag war Landesbischof Friedrich Kramer als Prediger geladen. "Nun mussten wir umplanen", erklärt Pfarrer Rainer Kunz. Am 31. Mai wird es nun um 10 Uhr einen Freiluftgottesdienst auf dem Kirchplatz und um 17 Uhr eine kurze Andacht in der Kirche geben. Zudem stehen am Pfingstmontag jeweils um 16 und 17 Uhr musikalische Andachten auf dem Programm.
Schon einmal hatte ein Jubiläum vertagt werden müssen, erklärt Stefanie Oberender, Mitarbeiterin im Pfarramt in Sonneberg: "Die 100-Jahrfeier unserer Stadtkirche wurde wegen des Krieges erst am 23. September 1945 gefeiert." Die Stadtkirche ist der Nachfolgebau der St. Johannekirche, die im oberen Teil Sonnebergs stand und einem Brand im August 1840 zum Opfer fiel. Als Architekt konnte der streng gläubige Katholik Carl Alexander Heideloff gewonnen werden. Der machte der Gemeinde ein Angebot: Wenn er die Kirche im neugotischen Stil bauen darf, verlangt er kein Honorar. Die Mittel waren begrenzt, also erklärte man sich einverstanden. Nach 18-monatiger Bauzeit wurde die Kir-che St. Peter am Pfingstsonntag 1845 geweiht. Vom Vorgängerbau sind heute nur noch das barocke Lesepult und das Vortragekreuz erhalten.
Doch aufgeschoben sei nicht aufgehoben, versichert Pfarrer Kunze. Am Pfingstmontag 2021 wolle man das Jubiläum nachholen. Landesbischof Kramer habe seine Teilnahme bereits zugesagt.

Autor:

Beatrix Heinrichs

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