Predigttext
Gemobbt und ausgelacht

Herr, du hast mich überredet und ich habe mich überreden lassen. Denn du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen; aber ich bin darüber zum Spott geworden täglich.
Jeremia 20, Vers 7

Da hat einer den totalen Frust. Mit Gott. Er denkt, alles, was er in seinem Namen gesagt und getan hat, ist vergeblich gewesen. Um seiner Worte willen wird er verhöhnt und heimlich werden ihm Fallen gestellt. Neudeutsch wird er auf das heftigste gemobbt, so dass er keinen Lebensmut mehr spürt. Ähnlich geht es heute Kindern, die über die sozialen Medien fertig gemacht werden und als letzten Ausweg den Suizid wählen.
Nun ist unser Protagonist kein Schüler und auch kein Mitarbeiter einer Firma, der gemobbt wird, sondern ein Prophet. Sein Arbeitgeber ist Gott und hier liegt das Problem, weil die Menschen nicht für wahr halten, dass Jeremia Worte des lebendigen Gottes spricht, der zur Umkehr mahnt. Sie wollen an ihrer modernen Lebensführung festhalten, die Gott letztlich außer Kraft setzt. Rebellion gegen Gott führt zur Verfolgung Jeremias: »Schrecken ist um und um! Verklagt ihn!«
Sie verklagen Gott, weil sie nicht von ihren Sünden lassen und von ihren verkehrten Wegen umkehren wollen. Gott soll sie in Ruhe lassen! Wer heute die Missstände der Welt anprangert, wird niedergemacht. Ein Beispiel ist der Lebensschutz des ungeborenen Kindes und die aktuelle Debatte um den Paragraphen 219a, der eine Werbung für Abtreibung verbietet. Sie wollen alles, selbst das Recht auf Tötung! Wer dagegen ist, wird verbal und medial an den Pranger gestellt.
Die Botschaft Jeremias trifft die Brisanz unserer Tage. Wem wollen wir dienen, Gott oder der Welt? Geben wir leichthin die Gebote Gottes preis um der Sympathie der Political Correctness von Medien und Mainstream willen? Oder vertrauen wir der Macht Gottes als Schöpfer dieser Welt und seinen unauflöslichen Geboten? Ist Christsein heute in oder out? Hat der Name Jesus Christus noch die Macht, uns zu erlösen oder die Heilsversprechen dieser Welt? Für wen entscheiden wir uns in unserem Leben? Wer zu Gott und seinem Sohn Jesus Christus steht, der wird von Gott belohnt und bewahrt werden. Jeremia blieb bei seinem Gott, ließ sich nicht den Mund verbieten und bekannte: »Aber der Herr ist bei mir wie ein starker Held.«
Angela Heimann Trosien

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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