Neue Serie zum Vaterunser (1):
Die Anrede – Unser Vater im Himmel
- Kennt doch jedes Kind? Jesus selbst sagt, wie wir beten sollen, denn unser Vater weiß, was wir bedürfen, bevor wir bitten. (Matthäus 6,12)
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Es ist das bekannteste Gebet der Christenheit und wird in der Bergpredigt Jesu (Matthäus 6,9-13) übermittelt: Das Vaterunser besteht aus der Anrede Gottes, sieben Bitten und dem Lobpreis. Beginnend mit dieser Ausgabe werden sich elf Folgen einer Serie mit dem Herrengebet beschäftigen.
Von Ricklef Münnich
Im Neuen Testament steht das Vaterunser zweimal. Matthäus stellt es in die Bergpredigt, in die Belehrung über das rechte Beten; Lukas lässt es Jesus auf die Bitte eines Jüngers hin sprechen: „Herr, lehre uns beten.“ Lukas ist deutlich kürzer und beginnt schlicht mit „Vater“, während Matthäus die volle, feierlich ausgebaute Anrede bietet: „Unser Vater in den Himmeln.“
Jesus hat vermutlich aramäisch gebetet, und viele denken sofort an das Wort „Abba“.
Autor:Online-Redaktion |
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