Wie singt die Nachtigall außerhalb Berlins?

Berlin (epd) – Nachtigall, ich hör dich singen: Das Berliner Museum für Naturkunde will in den kommenden Monaten deutschlandweit Gesang, Brutstätten und Bedeutung des gefiederten Frühlingsboten untersuchen. Es soll erforscht werden, ob sie in Dialekten singen, welche Brutstätten sie bevorzugen und welche Sehnsüchte Menschen mit dem Gesang verbinden. Beteiligen können sich an diesem «Bürgerforschungsprojekt» alle, die die kostenfreie Smartphone-App «Naturblick» herunterladen.
Damit könnten mit einem Klick Gesänge aufgezeichnet und mit automatischer Orts- und Zeitangabe mit der Datenbank des Projekts geteilt werden. «Anhand der Ortsangaben untersuchen die Forscherinnen des Teams dann, ob Nachtigallen anderswo auch wirklich anders singen als die Berliner Vögel, wo und in welchen Lebensräumen sich Nachtigallen in eher ländlichen Gebieten aufhalten und ob sie sich von Licht oder Lärm stören lassen», erklärte das Museum.
Hintergrund sind Untersuchungen aus dem vergangenen Jahr in Berlin, bei denen mehr als 2000 neue Strophentypen zu dem bisher wissenschaftlich bekannten Gesangsrepertoire hinzu kamen.

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