Lutherische Identität
Allein aus Glauben
- Die Reformation ist ein Verkaufsschlager – das Reformationsjubiläum 2017 war es weniger. Kritiker bemängelten hohe Kosten, fehlende Besucher und zu wenig Botschaft. Auch für den ökumenischen Dialog bedeutete 2017 eine Zäsur. Das Jahr des 500. Reformationsjubiläums prägte die Formel „sichtbare Einheit in versöhnter Verschiedenheit“.
- Foto: epd-bild/Jens Schulze
- hochgeladen von Online-Redaktion
Die Erklärung zur Rechtfertigungslehre wurde vor 25 Jahren unterzeichnet. Sie räumt einen wesentlichen Streitpunkt zwischen Katholiken und Protestanten aus. Warum sie ein Kernstück lutherischer Identität ist.
Von Astrid Kleist
Was gehört zum Kernstück lutherischer Identität? Zweifelsohne die sogenannte Rechtfertigungslehre! Sie besagt: Jeder Mensch ist von Gott geliebt und wertgeschätzt aus Glauben allein. Nicht, weil wir uns vor Gott erst einmal durch besondere Taten beweisen müssten. Fragt man weiter, was die Rechtfertigungslehre bedeutet, kann man entweder sehr lebendige Glaubensaussagen oder kluge, aber auch etwas trockene Lehrsätze hören.
Autor:Online-Redaktion |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.