Lutherischer Weltbund: Entscheidungsgremium mit mitteldeutscher Stimme
Weltweites Netzwerk der Lutheraner tagte in Genf

Der Rat des Lutherischen Weltbundes (LWB) tagte am vergangenen Wochenende in Genf. In seiner Ansprache vor den Vertretern der Mitgliedskirchen blickte LWB-Präsident Panti Filibus Musa zurück auf die zwölfte Vollversammlung in Namibia und das Reformationsjubiläum. In seinem Bericht betonte er die Weltoffenheit des LWB: »Wir sind keine Kirchengemeinschaft, die sich nur um sich selbst dreht, sondern wir engagieren uns in der Welt in der Liebe und im Dienst an den Nächsten.«
Der LWB wolle in den kommenden Jahren die Mitgliedskirchen in ihrem Wirken noch intensiver unterstützen und das Zeugnis der Kirche in der Welt stärken, erklärte LWB-Generalsekretär Martin Junge in seinem Bericht. Der LWB lege sein Augenmerk besonders auf die Stärkung der lutherischen Identität sowie die theologische Bildung. Und so Junge weiter: »Auf der Grundlage der vielen regionalen und lokalen Initiativen verstehen wir unsere Aufgabe so, dass wir die Mitgliedskirchen und theologischen Institutionen zusammenführen zu einem partizipatorischen Netzwerk«.
Der LWB will in den kommenden Jahren die humanitäre Hilfe für Menschen in Krisensituationen verstärken. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, das zum Abschluss der Sitzung verabschiedet wurde.
Der Rat ist das höchste Entscheidungsgremium des Lutherischen Weltbunds zwischen dessen Vollversammlungen. Der Weltbund mit Sitz in Genf umfasst 145 Mitgliedskirchen mit 74 Millionen Gläubigen. Zu den 48 Vertretern der Mitgliedskirchen im Rat des LWB gehören Bettina Westfeld von der Evangelischen Landeskirche Sachsens und Julia Braband von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
(GKZ)

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Online-Redaktion aus Weimar

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