Landeskirche Anhalt
Präses legt Amt nieder
- Andreas Köhn
- Foto: A. Köhn
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Dessau (red). Der Präses der Synode der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Andreas Köhn, hat am 20. März sein Amt niedergelegt. Das teilte die Evangelische Landeskirche Anhalts mit. Ein anstehender Wechsel des Arbeitsplatzes lasse nicht mehr viel Spielraum für das Ehrenamt, begründete Andreas Köhn diesen Schritt. Er könne den Aufgaben für den anstehenden Strategieprozess der Evangelischen Landeskirche Anhalts und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr mit voller Kraft und ausreichender Zeit gerecht werden.
Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer dankte Andreas Köhn für den Dienst in der Landeskirche. In seiner Zeit als Präses seien wichtige Weichenstellungen für die Landeskirche gefallen, die er mit großer Aufmerksamkeit und sachlicher Nüchternheit begleitet habe. Durch sein Wirken habe der überfällige Strategieprozess an Akzeptanz und Achtsamkeit gewonnen. "In den zwei Jahren seines Dienstes sind wichtige Entscheidungen von großer Tragweite gefallen, die ohne seine besondere Verwurzelung bei den Menschen in unserer Landeskirche und sein von großer Umsicht geprägtes Handeln nicht hätten gelingen können", so der Kirchenpräsident.
Die Leitung der Frühjahrssynode im April soll Beisitzer Jan Brademann als Stellvertreter des Präses übernehmen. Bei der Frühjahrstagung soll ein neuer Präses gewählt werden. Andreas Köhn bleibe gewählter Synodaler für den Kirchenkreis Dessau, bestätigte er der Kirchenzeitung. Er betonte, dass seine Entscheidung nicht mit dem Reformprozess der Landeskirche in Verbindung stehe.
Autor:Online-Redaktion |
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