Hintergrund
Nicht ohne Gottes Segen

Die Hochzeit des Jahres  und die Kirche

Dass die englische Königin Elisabeth II. das weltliche Oberhaupt der Kirche von England ist, wird auch die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle prägen. Am Sonnabend ist es soweit. Dann heiratet die US-Schauspielerin Meghan Markle den britischen Prinzen Harry, den Enkel der Königin.
Dass das Königshaus so eng mit der Kirche von England verbunden ist, reicht weit zurück: 1533 wollte sich König Heinrich VIII., der damalige König von England, von Katharina von Aragon scheiden lassen. Der Papst verweigerte dem König die Zustimmung. Es kam zu einem Bruch von Heinrich VIII. mit der katholischen Kirche. Die anglikanische Staatskirche entstand.
Bis heute ist die Queen das weltliche Oberhaupt der «Church of England» und gleichzeitig Oberhaupt des Commonwealth. Auch von anderen Mitgliedern der königlichen Familie wird erwartet, dass sie aktive Mitglieder der Kirche von England sind. Darum ließ sich Meghan Markle im März vom Erzbischof von Canterbury taufen. Er ist nach der Queen der zweithöchste Würdenträger in der Kirche von England. Ihm kommt auch die Aufgabe zu, Meghan Markle auf die Hochzeit vorzubereiten. «Ich bin immer nervös vor Hochzeiten», sagte der Geistliche der BBC. Er habe Angst, während der Zeremonie den Ring fallen zu lassen.
Dass die Braut schon einmal verheiratet war, ist für die Kirche von England nicht problematisch, sagte Erzbischof Justin Welby. Man habe das mit dem Paar besprochen wie mit jedem anderen Paar, bei dem ein Partner bereits verheiratet war und der ehemalige Ehepartner noch am Leben ist, sagte Welby dem Sender Sky News. In bestimmten Fällen erlaubt die Kirche von England die Trauung von Geschiedenen. Die Entscheidung darüber obliegt den Gemeinden. (epd)

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Online-Redaktion aus Weimar

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