Tag der Schöpfung
Genügsamkeit ist ein Geschenk
- Der Klimawandel sorgt immer wieder für schlechte Ernten und erfordert ein Umdenken.
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Dürre, Niedrigwasser, Waldbrände: Zum Ökumenischen Tag der Schöpfung am 4. September fordern die Kirchen zu einem Perspektivwechsel auf. Doch reicht das allein aus, um den Krisen zu begegnen?
Von Beatrix Heinrichs
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben. Belegbar nachweisen lässt sich das nicht. Wahrscheinlich wurden die Worte dem Reformator nach dem Zweiten Weltkrieg in den Mund gelegt – in Zeiten zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Die kennen viele Obstbauern in diesen Wochen nur zu gut: Die Betriebe erwarten merkliche Ernteeinbußen. Die „Durststrecke“ der vergangenen Wochen sowie sinkende Fluss- und Grundwasserpegel sorgten für Trockenstress bei den Pflanzen.
Autor:Beatrix Heinrichs |
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