Alles zum Thema Versöhnung

Beiträge zum Thema Versöhnung

Kirche vor Ort

Regelmäßig freitags Versöhnungsgebet

Dessau-Roßlau  – Das am 9. September an die Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau (ADA) übergebene Nagelkreuz aus Coventry hat seien Platz auf dem Altar der Laurentiushalle gefunden. »Wir möchten aber gerne für das Nagelkreuz eine kleine Stele anfertigen lassen, um es auch an andere Orte in der ADA und darüber hinaus mitnehmen zu können«, so die Oberin der Einrichtung, Pfarrerin Ina Killyen. Mit dem Nagelkreuz aus Coventry verbunden ist das Versöhnungsgebet immer freitags. In der ADA, wo es von...

  • 27.09.18
  • 7× gelesen
Blickpunkt
Erntet Skepsis und Anerkennung zugleich: Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Reinhard Schramm, in der Synagoge in Erfurt. Einmal im Monat ist er im Jugendgefängnis und erzählt die Geschichte seiner Familie. Er kommt als Jude, der im Holocaust fast seine ganze Familie verlor. Und als Vater, dessen Sohn in der Endzeit der DDR ins Gefängnis kam.

»Damit sich Geschichte nicht wiederholt, muss man sie kennen«

Der jüdische Professor und die Rechtsextremen: Reinhard Schramm spricht seit vielen Jahren mit Straftätern in der Jugendstrafanstalt. Von Dirk Löhr Der Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge im Jahr 2000 war der Impuls für den »Thüringen Monitor«: Jenaer Wissenschaftler untersuchen seitdem regelmäßig die politische Kultur im Land. Der These »Die Juden haben einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns« schloss sich 2017 jeder siebte befragte...

  • Erfurt
  • 17.02.18
  • 3× gelesen
Blickpunkt
Zentrum für Versöhnungs­forschung: Franz Alt (links) und Prof. Martin Leiner bei der Diskussion in Jena

Franz Alt: Menschen brauchen Hoffnung 

Medien und (keine) Versöhnung: Podiumsdiskussion zum Studientag in JenaVon Doris Weilandt Bei einer Podiumsdiskussion zum Studientag der Theologischen Fakultät Jena zum Thema »Medien und (keine) Versöhnung? Die Ambivalenzen von Konfliktberichterstattung« konstatierte der ehemalige Moderator des TV-Magazins »Report«, Franz Alt: »Menschen brauchen Hoffnung.« Er sei davon überzeugt, dass positive Nachrichten mehr bewegen als die Dauerbeschallung mit vermeintlichen Katastrophen. In der...

  • Jena
  • 17.02.18
  • 14× gelesen
Kirche vor Ort
Reich beschenkt: Hans Mikosch mit dem Abschiedsgeschenk der südafrikanischen Gemeinde. 
Anfang Februar feierte der Theologe seinen 
70. Geburtstag.

Nicht das Paradies, aber ein Anfang

Sie sind sich einig: »Es waren Monate, die mit zur schönsten Zeit in unserem Leben gehören«, sagen Adelheid und Hans Mikosch unisono. Von Wolfgang Hesse Hans Mikosch war bis zu seiner Pensionierung Regionalbischof für den Propstsprengel Gera-Weimar, seine Frau arbeitete als Klinikseelsorgerin im Geraer Klinikum. 2013 lebte das Pfarrerehepaar sechs Monate im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Südafrika und Namibia. Beide hatten den Studienauftrag, während ihres...

  • Gera
  • 16.02.18
  • 7× gelesen
Eine Welt

Frieden statt Wiedervereinigung

Die überraschende Teilnahme einer gemeinsamen koreanischen Mannschaft aus Nord und Süd bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang wird allgemein in der Welt begrüßt. Doch in Südkorea selbst gibt es viel Skepsis. Die Gräben zwischen beiden Staaten sind tief. Von Harald Krille Nach Monaten der sich verschärfenden Kriegsdrohungen Nordkoreas wirkte die Nachricht wie ein Befreiungsschlag: Der »Oberste Führer« Kim Jong-un ging auf den Vorschlag einer gemeinsamen Olympiamannschaft mit...

  • Weimar
  • 16.02.18
  • 3× gelesen
Eine Welt
Plädiert für Versöhnung mit ausgestiegenen Boko-Haram-
Kämpfern und fordert Nigeria zur Unrechtsaufarbeitung auf: Matthew Hassan Kukah, katholischer Bischof der Diözese Sokoto.

Nigeria: Lösung liegt in der Versöhnung

Von Andrea Stäritz Die Terrorgruppe Boko Haram kann nach Einschätzung des nigerianischen Bischofs Matthew Hassan Kukah nicht militärisch besiegt werden. »Die bewaffneten Auseinandersetzungen können beendet werden, aber der wahre Krieg wird um die Herzen der Menschen geführt«, sagte der katholische Geistliche. »Denn Boko Haram war zunächst eine Bewegung für mehr soziale Gerechtigkeit, bevor die Idee zu einem islamistischen Staat aufkam, bevor die Gruppe zu dieser monströsen Gewalt...

  • Weimar
  • 28.09.17
  • 4× gelesen
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