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Physische Distanz
Luther und die Isolation

Unesco-Weltkulturerbe: So zeigt sich uns die Wartburg aus der Luft heute. Die Wohn- und Wirkungsstätte der heiligen Elisabeth bot dem geächteten Luther Exil, der hier das Neue Testament übersetzte. Fast 300 Tage lebte der Reformator vor 499 Jahren dort in Isolation.
  • Unesco-Weltkulturerbe: So zeigt sich uns die Wartburg aus der Luft heute. Die Wohn- und Wirkungsstätte der heiligen Elisabeth bot dem geächteten Luther Exil, der hier das Neue Testament übersetzte. Fast 300 Tage lebte der Reformator vor 499 Jahren dort in Isolation.
  • Foto: Karina Heßland
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Martin Luther war … auch nur ein Mensch, und zwar ein sehr geselliger. Ähnlich wie wir heute tat sich der Reformator im Jahr 1521 schwer damit, von heute auf morgen von der Außenwelt und seinen Freunden isoliert zu sein.

Von Tina Bode

Nach Martin Luthers Auftreten auf dem Reichstag zu Worms und der Weigerung, seine Schriften zu widerrufen, hatte ihn Kurfürst Friedrich der Weise auf dem Rückweg nach Wittenberg entführen und auf der Wartburg verstecken lassen. Zu nächtlicher Stunde traf er dort vor 499 Jahren, am 4. Mai 1521, ein. Kurz zuvor hatte Luther, der offensichtlich in den Plan, aber nicht den Ort eingeweiht war, an seinen Freund Lucas Cranach geschrieben: „Ich lass mich eintun und verbergen. Es muss eine kleine Zeit geschwiegen und gelitten sein.

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Online-Redaktion aus Weimar

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