Nahost: Der neue lutherische Bischof
Gott sehen, in all dem Leid
- Bischof Haddat zu Gast in Berlin
- Foto: Berliner Missionswerk/Henrik Weinhold
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Seit Jahresbeginn ist Imad Mousa Haddad Nachfolger von Ibrahim Azar als Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL). Katharina Körting hat ihn beim Jahresfest des Jerusalemvereins in Berlin getroffen.
"Zwischen Verzweiflung und Hoffnung", so war das Jahresfest des Jerusalemvereins überschrieben. Was gibt Ihnen Hoffnung?
Imad Mousa Haddad: Menschen, die zur Arbeit gehen, Kinder, die zur Schule gehen. Es macht mir Hoffnung zu sehen, dass das Leben weitergeht, trotz Traumata, trotz Unruhen, trotz Chaos. Das tägliche Leben sagt Nein zur Demütigung, Nein zu allem, was das Leben erstickt. Hoffnung ist nichts, wovon wir träumen, Hoffnung ist, was wir leben.
Und woran verzweifeln Sie?
Wir sind nicht naiv.
Autor:Online-Redaktion |
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